Ist Schokolade Nervennahrung?

Ist Schokolade Nervennahrung?

Ja es stimmt! Es ist wirklich wahr, dass Schokolade Nervennahrung ist und sich somit positiv auf unser Wohlbefinden auswirken kann.

Glückshormon Serotonin
Das liegt nicht nur daran, dass Schokolade unheimlich gut schmeckt, sondern tatsächlich auch an den Inhaltsstoffen der Süßigkeit. Schokolade enthält nämlich Tryptophan, welches der menschliche Organismus zur Bildung von Serotonin nutzt, welches auch als Glückshormon bekannt ist. Wenn der Körper einen Mangel an Serotonin hat, kann der Mensch unglücklich und nervös werden, wohin gegen ein hoher Spiegel an Serotonin unsere Laune heben kann.

Gegen Depressionen hilft Schokolade nicht
Das dafür benötigte Tryptophan ist jedoch nicht nur in Schokolade enthalten, sondern auch in Milchprodukten, Bananen, Eiern, Nüssen, Kartoffeln und sogar in Fleisch. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dieser Stoff gerade in süßen Nahrungsmitteln besonders gut wirksam ist, weil auch der Zucker dabei hilft, dass der Körper mehr Serotonin produziert. Wenn man allerdings an richtigen Depressionen leidet, dann kann die Schokolade nicht als natürlich wirkendes Arzneimittel angewendet werden.

Schokolade wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus
Wenn man sehr nervös ist oder ein kleines Stimmungstief hat, dann kann sich der Genuss von Schokolade wirklich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. So lässt es sich auch gut erklären, warum Frauen kurz vor ihrer Periode starke Gelüste nach Schokolade haben. Das liegt daran, dass der Serotoninspiegel im weiblichen Körper schlagartig sinkt, wenn der Eisprung erfolgt ist.

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Bildnachweise: © pathdoc - Fotolia.com

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