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Heizkosten sparen: Mit einfachen Tipps langfristig die Heizkosten senken

Heizkosten sparen: Mit einfachen Tipps langfristig die Heizkosten senken

Sowohl für Eigentumsbesitzer, als auch Mieter ist es ein leidiges Thema – die Heizung. Der Großteil Ihrer Energiekosten wird von der Heizung bestimmt. Glücklicherweise gibt es einfache Tipps, mit denen Sie zukünftig günstiger heizen können. Im folgenden Beitrag verraten wir Ihnen, wie Sie Ihre Heizkosten im Alltag senken können, wann sich der Umbau der Heizung lohnt und ob Ihnen auch ein Smart-Home-System beim Heizen helfen kann.

1. Das richtige Heizverhalten hilft dabei, Ihre Heizkosten zu senken

Damit Sie selbst bei einem Kaminofen oder mit Tontöpfen im Altbau noch Ihre Heizkosten senken können, gibt es einige Kniffe. Mit den folgenden Tipps gelingt es Ihnen, selbst im tiefsten Winter effektiv Heizkosten einzusparen:

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  • Sinnvolles nutzen der Thermostate
  • Fenster nicht anklappen
  • Möbel nicht vor die Heizung stellen
  • Rolladen runter
  • Heizung entlüften

1.1. Sinnvolles nutzen der Thermostate

Achten Sie darauf, möglichst effizient zu heizen und nutzen Sie Ihr Thermostat nicht leichtfertig. Kühlt ein Raum durch zu hohes herunterregeln deutlich aus, werden Sie später noch mehr Heizwärme brauchen. Mithilfe eines programmierbaren Thermostats können Sie sich aber leicht behelfen.

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1.2. Fenster nicht aufklappen

Durch permanent aufgeklappte Fenster kühlt Ihre Wohnung aus und die kostspielige Heizwärme geht schnell verloren. Gerade im Winter sollten Sie Ihre Fenster möglichst geschlossen halten. Die verbrauchte Luft tauschen Sie am besten durch Stoßlüften aus – mehrmals am Tag und nur für wenige Minuten. Am besten funktioniert diese Maßnahme, wenn Sie für Durchzug sorgen, indem Sie ein gegenüberliegendes Fenster öffnen.

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1.3. Möbel nicht vor die Heizung stellen

Frau schaut schockiert auf Heizungszähler

Bei den Heizkosten gibt es oft böse Überraschungen.

Möbel, die direkt vor Ihrer Heizung stehen oder Gardinen, die die Heizung verdecken, sorgen für eine schlechtere Wärmeverteilung. Daher ist es wichtig, dass Ihre Heizkörper möglichst frei stehen. Statistiken des Deutschen Mieterbundes kommen zu dem Ergebnis, dass aufgrund eines solchen Wärmestaus bis zu 15 Prozent der Heizwärme nicht richtig genutzt werden kann.

Es gibt jedoch einen einfachen Trick, mit dem Sie die Wärmeverteilung verbessern können – und zwar mit Alufolie. Bringen Sie diese einfach hinter Ihrer Heizung an der Wand an und schon wird die Wärmeverteilung verbessert.

1.4. Rollladen runter

Mithilfe einer heruntergelassenen Rollade können Sie Ihre Zimmer dämmen und so dafür sorgen, dass die Wärme nicht entweicht. Dicke Vorhänge isolieren jedoch fast genauso gut. Allerdings sollten Sie Ihre Vorhänge und Rollladen nicht permanent geschlossen halten, da Sie so Schimmelbildung am Fenster begünstigen.

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1.6. Heizung entlüften

Luft im Heizkörper sorgt nicht nur für ein störendes gluckern, sondern kann die Heizleistung auch maßgeblich beeinträchtigen. Gerade zum Anfang der Heizsaison ist eine Entlüftung Ihrer Heizkörper ratsam. Das bewerkstelligen Sie, indem Sie das Entlüftungsventil an der Seite der Heizung aufdrehen. Bei einer Mietwohnung sollte sich jedoch der Vermieter darum kümmern, da anschließend Heizwasser nachgefüllt werden muss. Ansonsten fällt der Druck und die Heizung funktioniert nicht mehr richtig. Weitere Tipps zum Heizkosten sparen erhalten Sie hier.

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Eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius gewährleistet einen optimalen Nachtschlaf. Indem Sie nachts die Heizung aus machen, können Sie also nicht nur Heizkosten sparen, sondern auch Ihre Schlafqualität verbessern

Im folgenden Video erfahren Sie, wie Sie schnell und mit einfachen Mitteln Heizkosten sparen können:

2. Der Umbau einer Heizung lohnt sich nur unter bestimmten Voraussetzungen

Die Anschaffung eines neuen Heizsystems ist mit hohen Kosten verbunden und stellt keine einfache Entscheidung dar. Es gibt jedoch einige Faktoren, die Sie darauf aufmerksam machen, dass ein neues Heizsystem doch die bessere Lösung ist. Dazu zählen:

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  • Hohe Emissionswerte
  • Hohe Reparaturkosten
  • Klar ersichtliche Schäden
  • Ineffizientes Heizen
  • Hohe Heizkosten

2.1. Hohe Emissionswerte

Ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass Ihr Heizkessel veraltet ist, sind entsprechend hohe Abgaswerte. Das kann aber nicht nur am Alter liegen, sondern auch an einer falschen Einstellung der Heizung. Für die Ermittlung der Abgaswerte ist in der Regel der Schornsteinfeger verantwortlich. Dieser kann feststellen, wo die Ursachen von hohen Emissionswerten liegen und gemeinem mit Ihnen abwägen, ob die Anschaffung eines neuen Heizsystems sinnvoll ist.

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2.2. Hohe Reparaturkosten

Je älter ein Heizkörper ist, desto häufiger kommt es in der Regel auch zu Schäden, die eine Reparatur erfordern. Bei niedrigen Reparaturkosten brauchen Sie sich keine Gedanken um die Anschaffung eines neuen Heizsystems machen. Falls Jahr für Jahr dreistellige Beträge anfallen, kommen Sie mit einer neuen Heizung jedoch günstiger weg.

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2.3. Klar ersichtliche Schäden

Bei offensichtlichen Schäden wie Rost oder sogar Lecks an Ihrer Heizung zu finden, handelt es sich nicht nur um einfache Schäden, sondern um echte Sicherheitsmängel. Diese sollten Sie nicht lange unbeachtet lasen und schnellstmöglich beheben. Eine Neunanschaffung ist dabei meistens die bessere Wahl.

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2.4. Ineffizientes Heizen

Erhöhte Temperatur im Heizkeller kann ein Hinweis darauf sein, dass Sie ineffizient heizen. Bewegt sich die Temperatur in Ihrem unbeheizten Heizraum konstant bei über 20 Grad Celsius, ist das ein Hinweis auf ein ineffizientes Heizsystem, das unnötige Kosten verursacht. Möglicherweise wird von Ihrem Heizkessel zu viel Energie an die direkte Umgebung abgeben. Auf lange Sicht kann Ihnen eine Neuanschaffung möglicherweise eine beträchtliche Kostenersparnis verschaffen.

2.5. Hohe Heizkosten

Ein weiterer Hinweis darauf, dass Ihre Technik veraltet ist, können konstant hohe Kosten für Heizung und Heizwasser sein. Simulieren Sie einen vergleichbaren Verbrauch mit neuerer Heiztechnik, um zu erfahren, ob Sie Heizkosten sparen können.

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Das es Zeit ist, Ihren Heizkessel austauschen, erkennen Sie auch daran, dass sich Reparaturen häufen, es kaum noch Ersatzteile gibt, die Flamme nicht mehr Blau brennt, Ihr Haus nur sehr langsam oder gar nicht mehr warm wird, vermehrte Kessel-Störungen auftreten, Ihr Verbrauch steigt und dass Ihr Kessel älter als 20 Jahre ist.

3. Smart-Home-Systeme gelten als gute Mittel um Heizkosten zu senken

Temperaturregelung auf dem Smartphone

Für viele smarte Heizsysteme gibt es Apps für Ihr Smartphone.

Die Anschaffung einer intelligenten Heizungsteuerung kann dazu beitragen, Ihre Heizkosten maßgeblich zu senken. Egal ob Infrarotheizung, Gasheizung oder elektrische Heizung – viele Systeme profitieren durch smarte Thermostate. Zum Glück müssen Sie hierbei nicht das gesamte Heizsystem austauschen, sondern nur die Thermostate.

Sobald die neue Heizsteuerung eingebaut ist, fängt Sie direkt an, Ihre Heizphasen zu optimieren. Beispielsweise wird die Temperatur automatisch um einige Grad herabgesenkt, wenn kein Bewohner zu Hause ist. Viele dieser smarten Steuerungen sind mittlerweile auch mit Apps steuerbar.

Die Kosten sind davon abhängig, wie umfassend Sie die Modernisierung vornehmen möchten. Einige hundert Euro sollten Sie jedoch in jedem Fall einrechnen. Bei modernen Systemen kann es allerdings auch deutlich teurer werden. Dafür gibt es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) jedoch Chancen auf Fördermittel.

4. Beim Hausbau können Sie Ihr zukünftiges Heizverhalten stark beeinflussen

Deutschlands Eigenheime
In Deutschland heizt beinahe jeder zweite mithilfe einer Gasheizung. Auf dem zweiten Platz befindet sich die Ölheizung mit rund 24 Prozent. Platz drei hat die Fernwärme mit 9 Prozent, während 6 Prozent auf Holz zurückgreifen. Erneuerbare Energien sind noch vergleichsweise schwach vertreten, wobei es große regionale Unterschiede gibt.
Wenn Sie in Zukunft möglichst günstig heizen möchten, gilt es beim Hausbau auf einige Faktoren besonders zu achten. Dazu zählen:

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  • Die Ausrichtung des Hauses Richtung Süden – je mehr Fenster in Richtung Süden zeigen, umso mehr sparen Sie ein
  • Die Fenster und Außenfassade müssen mit guter und effizienter Dämmung ausgestattet sein
  • Nutzen Sie möglichst regenerative Energien wie Fotovoltaik und Solarthermie
  • Moderne Heizungsanlagen verbauen

Wenn Sie diese Faktoren beim Hausbau beachten, können Sie effektiv Heizkosten sparen. Neben diesen Aspekten gibt es jedoch noch mehr zu beachten. Viele weitere nützliche Tipps hinsichtlich Ihrer Heizung finden Sie hier.

Sie können auch Heizkosten senken, wenn Sie statt gewöhnlicher Heizkörper eine Fußbodenheizung nutzen. Im Gegensatz zu Wandheizungen wird die Wärme bei einer Fußbodenheizungen nicht zentral, sondern auf einer großen Fläche generiert.

5. Smarte Heizungsthermostate finden

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