Checkliste für den Umzug – So klappt alles reibungslos

Checkliste für den Umzug – So klappt alles reibungslos

Ein Umzug steht an? Schön. Sie sollten damit aber keinesfalls planlos anfangen. Eine Checkliste hilft, die Organisation zu managen und so Zeit und Geld zu sparen.

Eine Firma muss nicht sein!

Die Koffer packen, in den Urlaub fahren und vorher dem Umzugsunternehmen zwei Schlüssel in die Hand drücken – hört sich gut an, ist es aber nicht. Den Urlaub an die letzte Stelle der Prioritätenliste rücken, ist schon realistischer. Warum? Die Firma würde den Auftrag sicher weisungsgemäß ausführen. Allerdings wäre dann alles, was am alten Wohnort ist, auch am neuen. Und ehrlich gesagt: Das will keiner.

Alles richtig organisieren ist das A und O

Sicherlich ist ein Umzug nicht wirklich einfach zu bewerkstelligen, aber mit der richtigen Organisation kann das alles reibungslos klappen. Wie genau das gehen soll? Ganz einfach: Erstellen Sie sich eine Checkliste für den Umzug und arbeiten Sie diese Schritt für Schritt ab. Dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Damit Sie wissen, auf welche Punkte Sie bei Ihrer Checkliste wirklich achten sollten, haben wir die wichtigsten 6 Punkte für Sie zusammen gefasst.

Punkt 1: Alte Mietwohnung kündigen

Wenn Sie den Umzug in eine neue Wohnung planen und den Mietvertrag unterschrieben haben, sollten Sie als erstes Ihre alte Mietwohnung kündigen. So vermeiden Sie, dass Sie möglicherweise doppelte Miete zahlen müssen und schaffen einen nahtlosen Übergang. In den meisten Fällen ist nämlich eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten. Mit Einverständnis des Vermieters können Sie aber auch schon vorzeitig aus Ihrem Mietvertrag entlassen werden, wenn Sie einen geeigneten Nachmieter gefunden haben.

Tipp
Spätestens nach dem ersten Umzug müssen wir Ihnen diesen Rat sicherlich nicht mehr ans Herz legen.

Punkt 2: Entrümpeln

Der erste Schritt, der eigentlich nicht einmal in die Checkliste für den Umzug eingetragen werden muss, ist das Entrümpeln. All das, was Sie vielleicht doch irgendwann mal wieder gebrauchen könnten und darum nicht entsorgt haben, dümpelt nun schon die längste Zeit im Keller oder ganz unten oder ganz oben im Abstellraum herum. Das würde es auch weiterhin in der neuen Umgebung. Darum heißt das Motto: Aussortieren und Entsorgen.

Punkt 3: Wichtige Fragen abklären

Die Checkliste für den Umzug hört sich kleinkariert an, ist aber in Wahrheit Gold wert. Und so sollten Sie sich nun Folgendes erst einmal fest notieren und abklären:

  • Wann findet der Umzug statt? (Durch das Mietvertragsende gibt es vielleicht eine Vorgabe, womöglich können Sie schon etwas früher in das neue Domizil als es der offizielle Vertrag fixiert.)
  • Welche Möbelstücke können in Eigenregie transportiert werden, wo braucht es professionelle Unterstützung?
  • Gibt es Umzugshelfer im Bekannten- und Freundeskreis, vielleicht auch einen Kleintransporter, so dass keine Spedition beauftragt werden muss?
  • Ist im Haus ein Aufzug vorhanden oder braucht es echte Muskelkraft, um das Mobiliar über Stockwerke zu transportieren?
  • Wie nah kann ein Transportfahrzeug an den Hauseingang fahren?

Punkt 4: Umzug durchführen

Wenn Sie alle Punkte auf der Liste abgehakt haben, der Termin für den Umzug feststeht und auch Umzugshelfer gefunden sind, können Sie sich den eigentlichen Arbeiten beim Umzug in eine neue Wohnung widmen.

Kartons packen

Die Checkliste für den Umzug widmet sich nun all dem, was zu transportieren ist. Wenn Ort und Zeit für die schweren Möbelteile festgelegt sind, müssen sie nun ausgeräumt werden. Wer das einmal gemacht hat, staunt nicht mehr, wie viel Inhalt da zum Vorschein kommt. Als praktische und noch dazu kostenlose Behälter haben sich hier Bananenkisten erwiesen, wie sie in jedem größeren Supermarkt zu erhalten sind. Die haben ein großes Fassungsvermögen und vor allem auch die notwendige Stabilität. So brauchen Sie keine Umzugskartons kaufen.

Was Sie sich unbedingt vornehmen sollen: Alle Umzugskartons beschriften! Die transportierten Kisten und Schachteln werden in Ihrem neuen Domizil nämlich zunächst gestapelt und verteilt sein, bis die Möbel eingeräumt werden können. Die Checkliste für den Umzug kann zwar vieles regeln, aber keine Auskunft geben, was in welchen Umzugskartons verstaut ist. Darum unbedingt einen Zettel aufkleben oder direkt auf den Karton schreiben.

Möbel transportieren

Wenn eben möglich, sollten Sie die Möbel im Ganzen transportieren. Die Beauftragung professioneller Möbelpacker für die großen Teile mag im ersten Moment kostenintensiver sein, zahlt sich aber letztlich aus. Möbel werden nicht besser durch Demontage und neuerliche Montage und vor allem stehen sie sofort wieder nutzbar in Ihrer neuen Wohnung und können eingeräumt werden.

Punkt 5: Anmelden/Ummelden und Abmelden

Sind Sie endlich mit all Ihren Sachen in der neuen Wohnung angekommen, müssen Sie sich jetzt nur noch um das Anmelden, Ummelden bzw. Abmelden beim Einwohnermeldeamt, beim Energiedienstleister, Internetanbieter, Telefondienstleister usw. kümmern.

Punkt 6: Wohnungsübergabe

Ist der Umzug geschafft, geht es nun an die Wohnungsübergabe. Dafür fallen eventuell kleine Renovierungs- und Streicharbeiten an. Sind die erledigt, müssen Sie einen Termin mit dem Vermieter oder der zuständigen Hausverwalter machen. Er hält in einem Übergabeprotokoll mögliche Schäden in der Wohnung fest.

Ist alles zur Zufriedenheit des Vermieters, übergeben Sie dann nur noch die Schlüssel und erhalten Ihre Mietkaution zurück.

Bei dem Umzug in eine neue Wohnung gibt es tatsächlich so einiges zu beachten und zu organisieren. Mit unserer Checkliste für den Umzug sollte einem gelungenen Wohnungswechsel allerdings nichts mehr im Weg stehen. Freuen Sie sich auf Ihre neuen 4-Wände und das damit verbundene Wohngefühl!

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