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Knoblauchpresse

Die Knoblauchpresse wurde in den 50-er Jahren von einem Fahrradmechaniker erfunden. Seither hat sich die Knoblauchpresse auch kaum verändert.

Was ist zu beachten?
Die Knoblauchpresse besteht aus einem Zylinder und einem Kolben und wird wie eine Zange bedient. Beim Zusammendrücken wird die Knoblauchzehe zerdrückt und die kleinen Stückchen gelangen durch den perforierten Boden ins Essen. Der Vorteil ist, dass die Hände anschließend nicht so stark nach Knoblauch riechen. Es ist auch mühsam, die kleinen Knoblauchzehen mit einem Messer zu schneiden. Leider ist der Reinigungsaufwand dagegen größer, da kleine Fasern in dem perforierten Boden hängen bleiben. Inzwischen werden manche Knoblauchpressen gleich mit einem Reinigungsgerät geliefert, mit welchem die Knoblauchpresse schnell gesäubert werden kann. Viele Profi- und Hobby-Köche lehnen die Knoblauchpresse jedoch gänzlich ab, da der Knoblauch durch den Pressvorgang bitter werden kann. Das liegt daran, dass beim Pressen die Zellwände zerstört werden, so dass eine Oxidation stattfindet.

Welche Ausführungen gibt es?
Bei den Knoblauchpressen beschränken sich die Unterschiede eher auf das Design als auf die Funktionalität. Im Prinzip funktionieren alle Knoblauchpressen gleich und sind in der Regel aus Metall gefertigt. Im Jahr 1998 wurde eine Kombination aus Knoblauchpresse und -schneider patentiert. Über Sinn und Unsinn dieser Erfindung lässt sich aber streiten. Die Knoblauchpresse gehört wohl zu den Haushaltsgeräten, die nicht unbedingt in jeden Haushalt gehören müssen. Bei einigen Modellen muss die Knoblauchzehe vor dem Pressen nicht einmal geschält werden. Inzwischen werden auch Modelle angeboten, die den starken Knoblauchgeruch verhindern sollen.

Wo liegt der Preis?
Knoblauchpressen sind keine teuren Haushaltsgeräte, sie sind bereits für wenige Euro erhältlich. Es gibt jedoch auch Profi-Modelle die zwischen 30 und 40 Euro kosten.

Wo kaufen?
Online kann man Knoblauchpressen bei www.amazon.de, www.quelle.de oder www.karstadt.de bestellen.

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