Grüner Punkt – Das gehört in die gelbe Tonne

Grüner Punkt – Das gehört in die gelbe Tonne

Für jede Art von Müll gibt es eine Entsorgungsmöglichkeit. Auch für Abfälle mit einem grünen Punkt. Wie Sie solche Abfälle entsorgen sollten erfahren Sie hier.

Müll trennen
Seit der Einführung des Grünen Punktes sortiert Deutschland noch mehr Müll als vorher. Viele wissen allerdings nicht, was alles zu diesem Grünen Punkt gehört. Das, was in die Tonne oder den Sack kommt, ist überall gleich, nur die Farben der Tonnen sind unterschiedlich. So gibt es Bundesländer, da sind die Tonnen grün, in anderen Ländern sind sie gelb, dafür gibt es anderswo wieder keine Tonnen, sondern nur Säcke. Wie auch immer: rein kommt immer dasselbe. Nämlich im Prinzip alles, auf dem der Grüne Punkt abgebildet ist.

Was signalisiert der Grüne Punkt?
Beim Grünen Punkt handelt es sich um ein geschütztes Markenzeichen. Dieses Zeichen kennzeichnet Verpackungen, die entweder über den gelben Sack, die gelbe Tonne, über Altglascontainer oder die Altpapiertonne entsorgt werden müssen. Das Piktogramm des grünes Punktes ist so gestaltet, dass zwei Pfeile ineinander verschmelzen. Dieses Zeichen kennzeichnet nur Verpackungen, für deren Entsorgung der Hersteller etwas bezahlen muss. Diese Kosten sind natürlich im Kaufpreis des Produktes einkalkuliert.

Gläser und Pappe mit einem Grünen Punkt
Da der grüne Punkt aber nicht überall zu finden ist, sollten Sie sich die Materialien zu Gemüte führen. Es gibt auch Verpackungen, die einen grünen Punkt tragen, trotzdem aber nicht in den gelben Sack oder die gelbe Tonne gehören. Vielleicht haben Sie ja schon einmal gesehen, dass auf Einwegflaschen aus Glas und vielen anderen Gläsern ein grüner Punkt zu finden ist. Auch wenn Sie einen grünen Punkt tragen – in die gelbe Tonne oder den gelben Sack gehören Sie nicht. Solche Gläser müssen Sie über Altglascontainer entsorgen. Auch Pappschachtel, die einen grünen Punkt tragen, gehören dort nicht hinein. Pappschachteln müssen Sie über einen Altpapiercontainer oder über die blaue Tonne entsorgen.

Was gehört in die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack?
In eine gelbe Tonne bzw. in einen gelben Sack gehören also nur Verpackungen aus Kunststoffen, Metall und Verbundstoff. Das kommt alles das rein: Blechdosen wie Konservendosen oder Getränkedosen, jegliche Art von Kunststoffen, Verbundstoffe wie Getränkekartons, die eine Mischung aus mehreren Stoffen darstellen, Joghurtbecher, Folien, Chipstüten, Saftverpackungen, Plastikflaschen, beschichtete Tüten, leere Spraydosen, Styroporverpackungen, mit Kunststoffen beschichtetes Papier oder beschichtete Pappe. Nicht hinein kommen beispielsweise Batterien oder Dosen mit Lackresten und Farbresten. So etwas müssen Sie über den Sondermüll entsorgen.

Verpackungen müssen komplett leer sein
Wenn Sie solche Sachen in die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack geben, dann müssen Sie dabei jedoch einiges beachten. Verpackungen, egal aus welchem Material, sollten immer komplett leer sein. Sie sollten beispielsweise leere Joghurtbecher auch nicht ineinander stapeln. Das erschwert nämlich anschließend das Sortieren. Die Verpackungen müssen zwar vollständig leer sein, ausspülen müssen Sie sie aber nicht. Nicht in die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack gehören Altkleider, Sperrmüll, Gartenabfälle oder Sondermüll. Diese tragen schließlich auch keinen Grünen Punkt.

Warum Müll trennen?
Es ist wirklich sehr wichtig, dass wir Verpackungen mit einem grünen Punkt vom restlichen Müll trennen. Moderne Sortieranlagen sind nämlich für die Sortierung von Leichtverpackungen ausgelegt. Würden wir nun unseren Hausmüll mit den Verpackungen, die eine Grünen Punkt tragen, mischen, dann hätten die Sortieranlagen Probleme damit die einzelnen Stoffe zu sortieren. Außerdem würde sich so die Qualität der sortierten Werkstoffe deutlich herabsetzen. Trennen Sie also bitte immer Ihren Hausmüll ordnungsgemäß.


Bildnachweise: © TinPong - Fotolia.com

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