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Vogelfutter Test 2021

Empfehlenswerte Vogelfutter im Überblick

Wer den Vögeln im Winter helfen möchte, kann sich in einem Vogelfutter Test nach passendem Wildvogelfutter umschauen. Wildvögel finden in der kalten Jahreszeit nur ein begrenztes Nahrungsangebot. Viele Umweltschützer befürworten daher die Bereitstellung von Fettfutter für Vögel. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Vögel im Winter zu füttern. Sie können das Futter direkt ausstreuen oder in Futtersäulen füllen. Besonders beliebt ist ein Vogelhaus. Besitzt die Vogelfutterstation eine entsprechende Höhe, haben Katzen keine Chance, ins Futterhaus zu gelangen. Verschaffen Sie sich in unserer Vergleichstabelle einen Überblick über Vogelfutter für Wildvögel.

Die besten Vogelfutter 2021

Wenn Sie Vögel im Winter füttern, sollten Sie bei der Auswahl des Futters auf eine artgerechte Zusammensetzung achten.

Die Winterfütterung der Vögel bringt Leben in den tristen Garten. Kinder sind begeistert, wenn sie mit den Tieren am Vogelfutterhäuschen auf Tuchfühlung gehen können. Sie helfen den Vögeln im Winter allerdings nur, wenn Sie auf eine artgerechte Fütterung achten. Es ist also keine Lösung, das für den Wellensittich bestimmte Futter als Vogelfutter für Wildvögel einzusetzen.

Sie sollten die besonderen Bedürfnisse der Gartenvögel kennen und auch wissen, welche Vögel die Vogelfutterstation bevorzugt aufsuchen. Vielleicht möchten Sie auch Ganzjahresfutter für Vögel bevorraten und eine dauerhafte Futterstation für Wildvögel einrichten. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie sich zunächst mit der Vogelfütterung etwas näher befassen.

Wildvögel haben andere Ansprüche als der Wellensittich im Käfig

Sie ahnen schon: Vogelfutter ist nicht gleich Vogelfutter. Wildvogelfutter bildet eine eigene Kategorie. Ein Vogel im Garten kann nicht mit dem Ziervogel im Zimmer verglichen werden. Sie werden spezielles Meisenfutter kaufen müssen. Dabei kann verschiedenes Vogelfutter unterschieden werden:

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  • Streufutter: Dieses Vogelfutter können Sie lose in Tüten verpackt kaufen. Die Mischungen können Sie direkt ins Vogelhaus streuen. Meist sind Sonnenblumenkerne enthalten, daneben auch Erdnüsse oder Rosinen. Nicht jeder Vogel besucht gern die Futterstation. Wenn Sie etwas Streufutter direkt auf den Boden geben, machen Sie Amseln oder Drosseln eine Freude.
  • Vogelfutter zum Aufhängen: Sie haben kein Vogelhaus und auch keine Möglichkeit, dieses zu platzieren? Dann ist Vogelfutter zum Aufhängen eine Alternative. Meisenknödel sind das meistverkaufte Produkt dieser Kategorie. Die kleinen Bälle besitzen eine Aufhängung und können damit an Bäumen, am Gartenzaun oder auch am Vogelhaus befestigt werden. Sonnenblumenkerne oder Erdnüsse sind beim Meisenknödel in Fett eingeschlossen. Die Kugel wird von einem Netz umschlossen und die Vögel können das Futter bequem aus den Öffnungen picken.
  • Vogelfutter für Futtersäulen: Eine platzsparende Lösung sind Futtersäulen. Diese können an Bäume wie auch am heimischen Balkon befestigt werden. Die Säule besteht aus einer länglichen Drahtröhre, welche größere Öffnungen besitzt. Das Futter enthält größere Kerne und Samen.

Die Vor- und Nachteile der genannten Vogelfutter Arten

Vogelfutter Art Vorteile Nachteile
Streufutter
  • große Produktauswahl
  • preisgünstig
  • große Packungsgrößen
  • kann direkt ins Vogelhaus oder auf den Boden gegeben werden
  • große Qualitätsunterschiede
  • Körner zu klein für Futtersäulen
Vogelfutter zum Aufhängen
  • platzsparend
  • preisgünstig
  • einfach anzuwenden
  • geringe Akzeptanz
  • häufig zu hart
  • keine stabile Befestigung
Vogelfutter für Futtersäulen
  • praktisch
  • schnell eingefüllt
  • auch für die Fütterung am Boden oder im Futterhaus geeignet
  • große Samen und Körner können nicht von allen Vögeln gefressen werden

Abwechslung für das Futterhaus

Hundefutter bleibt keine Ausnahme, auch ein Vogel im Garten liebt Abwechslung. Schauen Sie auf das Etikett, ob die gewünschte Vielfalt gegeben ist. Gängige Mischungen aus einem Vogelfutter Vergleich bestehen aus Sonnenblumenkernen, Hanfsamen und Erdnüssen.

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Wintervogelfutter sollte besonders energiereich sein und wird daher als Fettfutter bezeichnet.

In einem Körnerfutter Test taucht vermehrt Ambrosia auf. Die Samen stellen zwar für die Vögel keine Gefahr dar, werden von ihnen aber weiterverbreitet. Das Unkraut kann bei Menschen starke allergische Reaktionen bei Hautkontakt oder Einatmen verursachen. Daher ist ein Vogelfutter ambrosiafrei die bessere Wahl.

Vögel sind Feinschmecker

Ab wann sollte man Vogelfutter streuen?
Eine Fütterung wird ab September empfohlen. Dann gewöhnen sich die Tiere noch vor dem Winter an die Futterstelle. Wird bereits im Herbst mit der Fütterung begonnen, können sich die Tiere für den nahen Winter stärken. Im April kann die Winterfütterung beendet werden.

Der Tierbedarf bietet nicht zuletzt eine derart große Auswahl, weil die meisten Haustiere äußerst wählerisch sind, was ihr Futter betrifft. Ähnliches lässt sich auch bei den Vögeln beobachten. Vögel füttern heißt auch, zwischen den einzelnen Arten unterscheiden zu können.

  • Körnerfresser = Sonnenblumen, Erdnüsse oder Hanfsamen
  • Weichfutterfesser = Obst, Rosinen, Mehlwürmer
  • Allesfresser = Körner und Weichfutter

Nun müssen Sie noch in Erfahrung bringen, welche Wildvögel sich bevorzugt im Garten aufhalten.

  • Körnerfresser = Buchfink, Gimpel, Sperling
  • Weichfutterfresser = Amsel, Rotkehlchen, Drossel
  • Allesfresser = Meisen Specht

Eine Großpackung rentiert sich nicht immer

Sie möchten gewappnet sein und neben einem Vogelfutter Anhänger auch Wildvogelfutter ab 25 kg anschaffen? Mit Sicherheit spart die Bevorratung von Vogelfutter Geld, aber nicht immer ist es ratsam, sich mit derartigen Mengen einzudecken.

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Möchten Sie ein Vogelfutterhaus bauen, wissen Sie noch nicht, wie die neue Futterstelle angenommen wird. Sind bereits genügend Futterplätze in der Umgebung vorhanden, wird das Vogelbadehaus nur bescheidenen Besuch empfangen.

Bewahren Sie größere Säcke Vogelfutter in einem verschlossenen Eimer auf. Dann hält das Futter länger.

Es geht also nicht nur darum, Vogelfutter günstig zu kaufen. Wie häufig das Vogelhaus besucht wird, ist abhängig von der Jahreszeit, dem regionalen Aufkommen an Vögeln und den Futterplätzen in der Nachbarschaft.

Vogelfutter selber machen

Wenn Sie Vogelfutter selber machen wollen, finden Sie zahlreiche Rezepte im Netz.

Sie müssen keine fertige Mischung kaufen, sondern können auch selbst aktiv werden und ein eigenes Vogelfutter-Rezept umsetzen. Damit wissen Sie, was in Ihrer Mischung enthalten ist und können sich auch auf die Bedürfnisse der gefiederten Besucher einstellen.

Beim Anmischen der Zutaten können Sie sich an NABU-Vogelfutter orientieren.

Die NABU rät zu folgendem Vogelfutter-Rezept:

  • zwei Drittel Sonnenblumenkerne
  • ein Viertel Haferflocken, Hanfsaat, gehackte Nüsse und Sämereien

Ein Weichfutter sollte aus Haferflocken, Weizenkleie und Beeren oder Apfelstücken bestehen.

Wie Meisenknödel und Futterringe entstehen, können Sie sich in diesem Video ansehen:

FAQ: Fragen und Antworten rund um Kauf und Verwendung von Vogelfutter

Das beste Vogelfutter sollte auf die Ansprüche der Wildvögel abgestimmt sein. Wenn Sie Vogelfutter kaufen, müssen Sie zudem für einen geeigneten Futterplatz sorgen. Nistkästen sind hierfür nicht geeignet. Sie kennen nun die wichtigsten Inhaltsstoffe und wissen, dass Vogelfutter besser ambrosiafrei verkauft werden sollte. Die Stiftung Warentest hat noch kein Vogelfutter getestet. Um Ihnen eine umfassende Kaufberatung zu bieten, haben wir noch einige Fragen und Antworten zum Thema zusammengestellt. Finden Sie Ihren persönlichen Vogelfutter Vergleichssieger.

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Welche ist die geeignete Futterstelle?

Ein Nistkasten ist kein optimaler Ort. Im Vogelhaus ist das Futter sichtbar. Die Futterstelle sollte eine gewisse Höhe einnehmen und von Katzen nicht erreicht werden können. Futtersäulen sind eine gute Alternative für die platzsparende Fütterung auf Balkon oder Terrasse.

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Welche Vögel brauchen welches Futter?

Ein Vogelbad für den Sommer ist eine tolle Ergänzung zur Futterstation für den Winter.

Meist enthält Vogelfutter Haferflocken. Geschälte Sonnenblumenkerne oder Vogelfutter mit Erdnüssen werden von den meisten Besuchern der Futterstation nicht verschmäht. Amseln mögen Rosinen und Äpfel. Der Buchfink frisst Vogelfutter mit Sonnenblumenkernen. Meisen können bei Erdnussbruch nicht nein sagen. Vogelfutter von der NABU ist den Bedürfnissen heimischer Wildvögel angepasst.

Wie finden Vögel Vogelfutter?

Ein Vogel entdeckt das Wildvogelfutter schneller als gedacht. Vogel haben Wintervogelfutter schnell aufgespürt und orientieren sich dabei an ihren Artgenossen, die sich bereits über das NABU-Vogelfutter hergemacht haben.

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Kann Vogelfutter schlecht werden?

Vogelfutter ist nicht unbegrenzt haltbar. Bewahren Sie Vogelfutter von der NABU oder Vivara Vogelfutter daher möglichst trocken und gut verschlossen auf. Wird Vogelfutter nur im Winter gefüttert, ist eine gut abgeschlossene Lagerung wichtig.

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Welches Fett sollte für Vogelfutter verwendet werden?

Sie können Kokosfett verwenden. Alternativ eignen sich auch Butterschmalz oder Rindertalg. Dem erhitzten Fett wird noch etwas Speiseöl zugegeben. Anschließend können Sie die Samen und Körner einrühren.

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Welches Vogelfutter sollte im Winter gefüttert werden?

In einem Wildvogelfutter Test hat sich eine Mischung aus Sonnenblumenkernen, Erdnüssen und Hanf bewährt. Weichfutterfresser erhalten Haferflocken, Obst und Rosinen.

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Welches Vogelfutter ist für Wildvögel geeignet?

Sonnenblumenkerne stellen ein artgerechtes Basisfutter für die meisten Wildvögel dar. Meisen sind anspruchslose Allesfresser. Für Amsel oder Rotkehlchen sollte zusätzlich Weichfutter in Form von Rosinen oder Haferflocken bereitgestellt werden.

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