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Schlafstörungen - Was kann man tun?

Gegen Schlafprobleme helfen unsere Tipps
Morgens, 3.10 Uhr. Das dritte mal in der Küche, um ein Glas Milch zu trinken. Fünf Zeitschriften lustlos durchgeblättert und das nächtliche TV-Programm durchgezappt. Die Augen brennen, der Körper schreit nach Schlaf, aber die wohltuende Erlösung kommt nicht.
Schlafstörungen sind zermürbend. Immer wieder die Angst vor der Übermüdung, der Antriebslosigkeit und vor dem Tag, der kaum mehr zu bewältigen ist.
Je länger die Schlafstörungen andauern, desto schwieriger erscheint der Ausweg. Fast die Hälfte der schlaflosen Deutschen hat keine Lösung parat. Es gibt aber Auswege.

1. Nicht an den Schlaf denken
Auch, wenn es schwer fällt, nicht an den Schlaf denken. Er lässt sich nicht erzwingen.

2. Machen Sie Notizen
Genau ergründen, wann und wie lange man wirklich nachts wach ist. Betroffene haben zwar das Gefühl, nachts stundenlang nicht zu schlafen, es sind aber in wirklichkeit jeweils nur ein paar Minuten. Allein diese Gewissheit kann schon Erleichterung bringen. Bei längeren Wachphasen können die Notizen für einen eventuellen Arztbesuch sehr wichtig sein.


3. Überdenken Sie Ihre Lebensgewohnheiten
Nehmen Sie Ihre Lebensgewohnheiten einmal genauer unter die Lupe. Zum Beispiel: Bewege ich mich genügend? Esse ich abends zuviel? Sehe ich abends lange fern? Genügend Ruhe und Entspannung fördern den Schlaf. Besonders abendliche Ruhephasen bereiten den Körper darauf vor. Das können ein Bad oder ruhige Musik sein.
Auch die psychische Verfassung ist wichtig: Wie gehe ich mit Problemen und Belastungen um? Verdränge ich nur? Oder versuche ich Lösungen zu finden? Was belastet mich im Moment am meisten?
Wer nachts vor lauter Sorgen nicht einschlafen kann, der sollte die Probleme auf einem Zettel notieren. So stellt sich das Gefühl ein, dass man sich am nächsten Tag wieder damit beschäftigen kann. Für heute ist aber erst einmal Ruhe.

Auf keinen Fall sollten die Betroffenen zu Alkohol oder Zigaretten greifen. Auch auf Kaffee und schwarzen Tee müssen Sie verzichten. Diese Genussmittel greifen so stark in den Schlaf-Wach-Rhythmus des Körpers ein, dass sie Schlafstörungen verursachen können.
Medikamente sollten nur in Absprache mit dem Arzt genommen werden. Selbst frei verkäufliche Schlafmittel können gefährlich sein, vor allem bei langer Einnahme und in Verbindung mit Alkohol. Kräutertees und Pflanzenextrakte, zum Beispiel aus Baldrian oder Hopfen, vermögen nur bei leichten Schlafstörungen zu helfen. Dosierung und Zusammensetzung sind dabei entscheidend.

Die 9 häufigsten Schlafstörer im Überblick:
  • Stress und Überforderung
  • Sorgen und Probleme
  • Zu wenig Ruhe- und Entspannungsphasen
  • Zu langes Fernsehen am Abend
  • Zu wenig Schlaf über längere Zeit
  • Zu wenig Bewegung
  • Alkohol
  • Schwere Mahlzeiten am Abend
  • Körperliche und psychische Krankheiten

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