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Grappa Test 2021

Empfehlenswerte Grappas im Überblick

Wer ab und an einen edlen Tropfen genießt, der sollte es nicht versäumen, wenigstens einmal einen Grappa probiert zu haben. Die charakterstarke Spirituose aus Bella Italia eignet sich hervorragend als Digestif, aber auch als hochwertiges Geschenk für Traubenbrand-Liebhaber. So gut wie jeder im Internet zu findende Grappa-Test bestätigt, dass der Geschmack des Grappas maßgeblich von der Lagerungszeit abhängt. Entscheiden Sie sich jetzt für einen Grappa aus unserer Vergleichstabelle, der mindestens acht Jahre in Holzfässern gelagert hat, wenn Sie Wert auf ein besonders vollmundiges Geschmackserlebnis legen.

Die besten Grappas 2021

Bei Grappa handelt es sich um einen Tresterbrand, der aus vergorenen alkoholhaltigen Pressrückständen der Weinherstellung gewonnen wird.

Gehörte der Grappa vor Jahrhunderten zu den typischen, von Bauern konsumierten Getränken, gilt er heute in allen Bevölkerungsschichten als edler Tropfen. Das aus Italien stammende Destillat ist in unzähligen verschiedenen Varianten erhältlich und besitzt je nach Rebsorte und Lagerung diverse Geschmackseigenschaften.

Wir setzen uns in dieser Kaufberatung mit den unterschiedlichen Grappa-Typen und ihren charakteristischen Merkmalen auseinander. Des Weiteren stellen wir Ihnen mit der Hilfe unserer Vergleichstabelle Produkte, die das Potenzial für den einen oder anderen Grappa-Vergleichssieger mitbringen vor und beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.

Schon gewusst? Nimmt man es genau, heißt es nicht „der“ sondern „die Grappa“, da der Begriff in der italienischen Sprache weiblich ist. In Deutschland hat sich die maskuline Form durchgesetzt, sodass „der Grappa“ ebenfalls als korrekt angesehen wird. Grappa bedeutet im Deutschen übrigens nichts anderes als Trester.

Jede Grappa-Art hat andere Gaumenfreuden zu bieten

Wenn Sie Grappa kaufen möchten, werden Sie mit einer unermesslich großen Auswahl an Produkten konfrontiert. Die Unterschiede zwischen den im Grappa-Vergleich vorzufindenden Varianten beziehen sich in erster Linie auf die für die Destillation verwendeten Trauben. Ebenfalls spielt der Reifegrad eine bedeutende Rolle. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen die populärsten Sorten in der Kategorie Grappa:

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Grappa Amarone: herbe Kreation aus Venetien

Signifikant für den Grappa aus Amaronetrauben ist seine etwas bittere Nuance. Er wird ausschließlich in Venetien, einer italienischen Region im nordöstlichen Teil des Landes, produziert. Der Verzicht auf intensiv süße Aromen macht den Amarone zu einem feinen Destillat, das sich von den typischen Geschmacksrichtungen abhebt.

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Grappa Riserva und Vecchia: lange gereifte Grappas mit vollmundiger Note

Wollen Sie Grappa selbst herstellen? Dann finden Sie im Netz zahlreiche Grappa-Rezepte.

Sowohl beim Riserva als auch beim Vecchia (oder Grappa Stravecchia) handelt es sich um lange gereifte Grappas. Sie lagern mindestens sechs bis 18 Monate im Holzfass und zählen auch aus diesem Grund zu den teuersten Grappa-Sorten. Kennzeichen für sie sind eine mehr oder weniger ausgeprägte Goldfärbung sowie ein kräftiger, vollmundiger Geschmack.

Grappa Affinata: junge Grappas mit viel Aroma

Ebenso wie viele andere Grappa-Arten wird der Affinata in Holzfässern gelagert. Die Reifezeit fällt jedoch deutlich kürzer aus. Dennoch überzeugt er mit einem feinen und aromareichen Geschmack. Die eleganten und samtweichen Nuancen streicheln den Gaumen von Traubenbrand-Kennern.

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Grappa Nonino: ehrlicher sortenreiner Brand mit hohem Bekanntheitsgrad

Der Nonino-Grappa gehört zu den Bestsellern bei Grappa-Fans und zu den bekanntesten Sorten überhaupt. Er wird in der Nähe der nordöstlich gelegenen italienischen Stadt Udine gebrannt, wobei noch heute der Fokus auf traditioneller Handwerkskunst liegt. Der Nonino reift in Eichen-, Birnen-, Wildkirschen- oder Akazienholzfässern. Er zeichnet sich durch eine besondere Fruchtintensität aus und erlangte insbesondere durch seine Sortenreinheit Berühmtheit.

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Grappa hat einen hohen Alkoholgehalt. Mit mindestens 37,5 Alkohol Vol. sollte er nie unkontrolliert genossen werden. Stiftung Warentest bekräftigt in der Ausgabe 12/2011, dass das Maß entscheidend ist. Ebenfalls gilt: Wer Grappa, Rum, Gin und Co. konsumiert hat, sollte sich unter keinen Umständen hinters Steuer setzen.

Die Vor- und Nachteile junger und alter Grappas für Sie auf den Punkt gebracht

Reifegrad Vorteile Nachteile
alter Grappa
  • vollmundige und komplexe Geschmacksnuancen
  • edle Färbung ohne die Hinzufügung von künstlichen Farbzusätzen
  • große Aromenvielfalt
  • kostenintensiver in der Anschaffung
  • geringere Auswahl als bei jungen Grappas
junger Grappa
  • bereits nach kürzerer Reifezeit genießbar
  • große Auswahl
  • günstiger im Anschaffungspreis
  • ebenfalls runde Aromen aber häufig neutralerer Geschmack
  • keine beziehungsweise wenig Färbung

Welche Hersteller sind bekannt für den besten Grappa?

Achten Sie beim Kauf von Grappa auf die La­ge­rungs­zeit, primäre Rebsorte, das An­bau­ge­biet und die Art der Fässer, in denen der Grappa gelagert wurde.

Wer auf der Suche nach einem edlen Tropfen für den eigenen Grappa-Test ist, dem kann es passieren, dass er von der riesigen Produktpalette nahezu erschlagen wird. Vom Grappa di Prosecco bis hin zum sortenreinen Premium-Grappa aus erlesenem Trester bietet der Markt alles, was der Traubenbrand-Enthusiast begehrt. Besonders beliebt sind Erzeugnisse der Marke Nonino sowie aus den folgenden Brennereien:

  • Berta
  • Amarone
  • Cellini
  • Marzadro

Der Grappa Berta stammt zum Beispiel aus eines der bekanntesten Anbaugebiete für Wein: dem Piemont. Er eignet sich wunderbar als Grappa zum Verschenken.

Gleichermaßen wie Whiskey, Tequila und Co. bekommen Sie Grappa di Prosecco und viele andere Varianten in gut sortierten Spirituosenfachgeschäften. Hier bietet sich Ihnen zumeist eine ausgewogene Auswahl zwischen teurem und günstigen Grappa.

Wenn Sie auf der Suche nach einer etwas selteneren Grappa-Flasche sind, empfiehlt sich eine Recherche im Internet. Abgesehen von dem einen oder anderen Grappa-Rezept und vielen Vorschlägen für einen Grappa-Cocktail finden Sie hier garantiert Ihre Lieblingssorte. Diese können Sie anschließend bequem von Sofa aus bestellen und zu Ihnen nach Hause schicken lassen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Grappa

Wie wird Grappa hergestellt?

Wo liegt der Unterschied zwischen Grappa und Prosecco?
Dass es eine Grappa-Sorte mit dem Namen Grappa di Prosecco gibt, bedeutet nicht automatisch, dass es sich um ein und dasselbe Getränk handelt. Vielmehr sind Proseccos Schaum- und Perlweine, wohingegen der Grappa lediglich aus dem Weintrauben-Trester hergestellt wird. Mit dem Namen Prosecco dürften sich ausschließlich italienische Weine schmücken, die aus der Region Venetien und Friaul-Julisch Venetien stammen.

Die Grappa-Herstellung hat eine lange Tradition und ist nach wie vor vergleichsweise aufwändig. Nach Beendigung der herbstlichen Weinlese wird aus den abgeernteten Trauben zunächst Wein hergestellt. Zurück bleiben Traubenreste – auch als Trester bezeichnet. Letzterer wird gebrannt. Das Endprodukt dieser Destillation ist eine alkohol- und aromenreiche Flüssigkeit ohne zusätzliche Inhaltsstoffe. Es folgt die Grappa-Lagerung, die unterschiedlich lange ausfällt. Abhängig von der Dauer der Lagerung des Grappas sind unter anderem sein späterer Geschmack sowie seine Farbe.

Die Grappa-Herstellung muss in Italien erfolgen. Ist das nicht der Fall, darf sich das gebrannte Getränk nicht Grappa nennen. Diese Vorschrift haben die Italiener per Gesetz festgehalten.

Wann und wie trinkt man Grappa?

Üblicherweise wird Grappa pur als Digestif – also Verdauungsschnaps nach einer Mahlzeit – getrunken. Ebenso vortrefflich eignet er sich zum Mixen von Cocktails oder Longdrinks. Idealerweise hat er Zimmertemperatur.

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Wer seinen Grappa stilgerecht genießen möchte, der greift zudem zum Grappa-Glas. Typische Grappa-Gläser sind an ihrer bauchigen Form erkennbar, die sich zum oberen Glasrand hin verjüngt. Man sagt ihnen nach, dass sie das Aroma des Grappas in länger halten als in klassische Schnapsgläser.

Worin hebt sich Grappa von Rum und Brandy ab?

Der Hauptunterschied zwischen Rum und Grappa betrifft die verwendeten Rohstoffen. Während der Grappa sich des Tresters der gepressten Weintraube bedient, kommt bei Rum Zuckerrohr zum Einsatz. Für die Destillation des Getränks wird die durch die Zuckergewinnung zurückbleibende Melasse benötigt.

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Anders als es bei Grappa der Fall ist, ist beim Brandy der Wein selbst und nicht der Trester das Ausgangsprodukt. Der Wein muss einen Mindestalkoholgehalt von acht bis zwölf Prozent haben, um ihn zu Brandy weiterverarbeiten zu können. Während des Destillierens werden Weindämpfe, Wasser und Alkohol separat aufgefangen. Sie bilden die Grundlage für den späteren Brandy.

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