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Defibrillator Test 2021

Empfehlenswerte Defibrillatoren im Überblick

Geht es darum, Leben zu retten, kann sich ein Blick in einen Defibrillator Test lohnen. Diese Schockgeber sind auch für Laien erhältlich und werden als Automatisierte Externe Defibrillatoren, kurz AED bezeichnet. Bei Herzstillstand zählt jede Sekunde. Daher ist auf einen Defibrillator zurückzugreifen, dessen Bedienung für jedermann verständlich ist. Dabei helfen optische wie akustische Hinweise. Während ein Defibrillator zur Pflicht in Unternehmen geworden ist, werden Privatpersonen die Anschaffung genau überdenken. Ein Blick in unsere Vergleichstabelle macht mit der Produktpalette vertraut.

Die besten Defibrillatoren 2021

Ein Defibrillator hilft dabei, den natürlichen Herzrhythmus wiederherzustellen, wenn jemand lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen hat.

Taucht das Schlagwort „plötzlicher Herztod“ auf, denken die meisten Menschen an hochbetagte Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Doch Studien haben gezeigt, dass es durchaus auch Personen im erwerbsfähigen Alter und ohne Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe treffen kann.

In vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist der Defibrillator im Wandkasten zum Alltag geworden. Ein Defibrillator für zu Hause ist eine Anschaffung, die gut überlegt sein will. Dies ist nicht nur eine Geldfrage, sondern auch von der Verfügbarkeit einer zweiten Person im Haushalt abhängig. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Notwendigkeit und Anwendung der Defibrillation und wir erklären, welche Gerätetypen in einem Defi Test Berücksichtigung finden.

Schockgeber – implantiert oder extern

Es lassen sich zwei Arten von Defibrillatoren unterscheiden. Hier werden Automatisierte Externe Defibrillatoren beschrieben. Risikopatienten, die jederzeit von Kammerflimmern heimgesucht werden können, bekommen Zugriff auf eine weitere Option.

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  • implantierte Defibrillatoren: Diese Modelle sind nicht für jedermann verfügbar, sondern werden auf Anraten des Arztes verordnet. Herzkranke Personen bekommen die Geräte unter die Haut implantiert. Der Defibrillator ist als Herzschrittmacher zu verstehen, der nicht ständig arbeitet, sondern nur im Notfall eingreift.
  • externe Defibrillatoren: Mit diesen Geräten befasst sich in der Regel ein Defibrillator Test . Während ein Defibrillator zur Implantation sofort einspringt, müssen diese externen Geräte erst verfügbar gemacht und meist aus dem Defibrillator Wandkasten entnommen werden. Dabei kann wertvolle Zeit verstreichen. Die Defibrillator Paddles müssen auf die Haut geklebt werden. Häufig helfen akustische Anleitungen oder eine Defibrillator App Laien bei der Bedienung der Geräte.

Die Vor- und Nachteile der genannten Defibrillator Typen

Defibrillator Typ Vorteile Nachteile
implantierter Defibrillator
  • sofortige Hilfe in Notfällen
  • immer einsatzfähig
  • arbeitet selbstständig
  • muss unter der Haut verbleiben
  • nur dem Träger kann geholfen werden
externer Defibrillator
  • einfache Bedienung
  • funktioniert halbautomatisch
  • nicht immer griffbereit
  • Paddles müssen auf den Oberkörper geklebt werden
  • Anwender sollte mit der Bedienung vertraut sein

Optische oder akustische Hilfestellung möglich

Der beste Defibrillator wird Ihnen nichts nützen, wenn Sie im Notfall ratlos vor den Defibrillator Paddles stehen und keine Ahnung haben, wie sich das Gerät bedienen lässt. Wir bei Vergleich.org finden, dass Ihnen Defibrillatoren mit einer optischen wie akustischen Hilfestellung die bestmögliche Sicherheit bieten.

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Eine optische Anleitung finden Sie auf dem Gerät selbst oder auf den beiliegenden Paddles. Die Grafiken zeigen Ihnen, wo Sie die Elektroden platzieren müssen.

Machen Sie am besten den Selbsttest und finden heraus, ob Sie die akustische Anwendung verstehen. Die Hersteller sind bemüht, langsame und verständliche Sprecherstimmen einzusetzen. Meist können verschiedene Sprachen ausgewählt werden.

In diesem Video wird Ihnen die Benutzung von Defibrillatoren ausführlich erläutert:

Defibrillatoren sind keine Schnäppchen

Etwas hochpreisiger, aber dafür sehr praktisch, ist ein Defibrillator mit Wandkasten.

Der Markt an Fitness- und Gesundheitsprodukten boomt. Sie können auf Vergleich.org eine ganze Reihe an derartigen Produktvorstellungen finden. Der Defibrillator stellt hierbei schon allein im Hinblick auf den Preis eine Ausnahme dar. Wenn Sie einen Defibrillator kaufen möchten, müssen Sie mit Preisen zwischen 1.000 und 2.000 Euro rechnen.

Dafür erhalten Sie ein hochwertiges Qualitätsprodukt, das Leben retten kann. Dennoch ist der Defibrillator für zu Hause bislang eher die Ausnahme. Angeschafft werden die Geräte vorrangig für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen.

Sie sollten sich überlegen, ob Sie das Geld für Ihren persönlichen Defibrillator Vergleichssieger ausgeben möchten. Zählen Sie zur Risikogruppe und herzschonende Schocks können Ihnen im Notfall das Leben retten, sollten Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit der Defibrillator Implantation sprechen. Eine mögliche Option wäre auch, einen Defibrillator zu mieten.

Externe Defibrillatoren eignen sich nicht für Alleinlebende

Für wen ist ein Defibrillator sinnvoll?
Wer nicht allein lebt und zu den Risikogruppen für Kammerflimmern und Herzstillstand zählt, sollte über die Anschaffung der in einem Defibrillator Vergleich vorgestellten Produkte nachdenken.

Soll die Defibrillation Ihnen in der Not helfen, dürfen Sie sich nicht allein in der Wohnung aufhalten. Niemand, der einen Herzstillstand erleidet, wird sich selbst die Defibrillator Weste anlegen und das Gerät fachgerecht bedienen können.

Folgende Personen gehören der Risikogruppe an:

  • Menschen mit Herz-Kreislaufbeschwerden
  • Menschen mit Diabetes
  • Menschen mit Herzinsuffizienz
  • Menschen mit Herzrhythmusstörungen
  • Patienten nach überstandenem Herzinfarkt

FAQ: Fragen und Antworten rund um Kauf und Verwendung von Defibrillatoren

Sie überlegen bereits, wie eine Defibrillator App funktioniert und wie viel ein Defibrillator kosten darf? Vielleicht haben Sie sich bei Vergleich.org bereits Modelle von Zoll, Telefunken, HeartSine, CU Medical oder einer anderen Marke angeschaut. Ein günstiger Defibrillator ist schwer zu finden, schließlich dürfen keine Abstriche bei der Qualität gemacht werden. Die Stiftung Warentest stellt zwar verschiedene Infos zum Thema bereit, hat aber noch keinen Defibrillator Test durchgeführt. [Stand:02/2021] Unsere Kaufberatung soll abschließend noch einige wichtige Fragen klären.

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Wie funktioniert ein Defibrillator?

Die in einem Defibrillator Vergleich genannten Geräte sind Medizinprodukte, die mittels Elektroschocks nach einer Störung des Herzens dessen natürlichen Rhythmus wiederherstellen können. Damit können lebensbedrohliche Zustände deutlich minimiert oder sogar komplett behoben werden.

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Wie sollten Defibrillatoren aufbewahrt werden?

Dies ist ein wichtiger Aspekt. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen bei Rossmann einen Defibrillator von Cardiac Science oder Cu Medial. Dieser wird ordentlich und womöglich noch im Karton verstaut. Kommt es zu einem Notfall, sind die Geräte nahezu unbrauchbar, wenn sie nicht griffbereit sind.

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Der beste Aufbewahrungsort für einen Defibrillator ist ein frei zugänglicher und nicht verschlossener Wandschrank. Achten Sie darauf, dass die Fächer nicht verstellt sind und Sie sofort auf das Gerät zugreifen können. Nehmen Sie es dazu aus der Originalverpackung.

Gibt es Defibrillatoren für Kinder?

Für den flexiblen Einsatz bietet sich ein Modell mit einstellbarer Abgabeenergie an.

Einige Geräte in einem Defibrillator Test lassen sich auch für Kinder verwenden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Abgabeenergie. Daran lässt sich erkennen, für wen sich der Schockgeber eignet. Für Kinder ist eine geringere Dosis an Elektroschocks meist ausreichend.

Soll das Gerät auch als Defibrillator für Kinder verwendet werden, ist auf kleine und handliche Paddles zu achten. Die Abgabeenergie sollte circa 50 Joule pro Elektroschock nicht überschreiten. Bei der Anwendung für Kleinkinder im ersten Jahr gilt es, besonders gering dosierte Elektroschocks einzusetzen. Ein zu starker Defibrillator kann zu bleibenden Schäden beim Kind führen.

Bis zum Grundschulalter sind kindgerechte Paddles zu nutzen. Erst mit etwa acht Jahren hat sich das Herz gut genug entwickelt, um auch einer höheren Abgabegenergie gewachsen zu sein.

Ab einem Gewicht von 25 Kilogramm können für Kinder die Erwachsenen-Paddles verwendet werden.

Bei Defibrillatoren von Zoll ist uns eine Taste ins Auge gefallen, welche die Joule-Abgabe verringert. Die Paddles allerdings sind mehr auf Erwachsene zugeschnitten.

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