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Wohnung renovieren - Schimmel entfernen

Eine Schritt für Schritt Anleitung um dauerhaft Schimmel aus der Wohnung zu entfernen

Wohnung renovieren - Schimmel entfernen Wer seine Wohnung renovieren muss um Schimmel zu entfernen, kann hier ab sofort eine Schritt für Schritt Anleitung nachlesen. Sie erfahren in welcher Reihenfolge Sie vorgehen und was Sie beachten müssen.

Schritt 1 - Schimmel beseitigen
Wenn die Schimmelbeseitigung in der Wohnung geplant ist, müssen zunächst einige Vorarbeiten geleistet werden. Wichtig ist erst einmal, dass alle Tapeten gründlich abgelöst werden, damit Schimmel und Schimmelsporen nicht hinter den Tapeten verbleiben und dort langfristig neue Ausbreitung erzielen. Wird einfach nur übertapeziert oder überstrichen, dann dringt der Schimmel durch die überarbeiteten Flächen erneut durch und zeigt sich bereits nach wenigen Wochen wieder in – im wahrsten Sinne des Wortes – voller Blüte. Nachdem die Tapeten entfernt sind, sollte mit einer Mischung aus Wasser sowie Haushaltsbleiche oder aber Essig im Mischungsverhältnis 3:1 die Wand angewaschen werden. Diese Mischung sollte einwirken und nach 20 Minuten noch einmal wiederholt werden. Nach dem Trocknen wird nun mit Wasser noch einmal nachgearbeitet. So vorbehandelt, hat der Schimmel hinter der neuen Tapete keine Chance mehr. Die Flächen um befallene Stellen sollten übrigens großflächig mitbehandelt werden.
Achtung vor Hautkontakt mit Bleichmitteln. Handschuhe und Schutzkleidung sowie ein Mundschutz gegen direktes Einatmen von Schimmelsporen und Ausdünstungen der Bleichmittel sind wichtig.


Grundsätzlich gilt natürlich, dass die neue Schimmelbildung umso unwahrscheinlicher ist, je sauberer die Fläche ist, auf der gearbeitet und neu tapeziert oder gestrichen wird. Nicht nur die Haftung der Farbe ist besser, auch das erneute Durchdringen von Schimmel wird verhindert. Nach der Reinigung der Wand sollte diese gründlich austrocknen, damit auch hier keine Basis für Schimmelbildung geboten wird.

Schritt 2 - Anstrich mit Antischimmelfarbe
Perfekt ist ein Anstrich mit Antischimmelfarbe. Diese Farbe ist antiallergisch und für Innenräume gedacht. Die Wand- und Deckenfarbe verhindert auf physikalischem Wege die Neubildung von Schimmel, Bakterien und Viren. Die Farbe bewirkt durch ihre Kristallform und ihre alkalische Zusammensetzung, dass Mikroorganismen keine Überlebenschance haben, da ihnen unter anderem die notwendige Feuchtigkeit für ihre Entwicklung entzogen wird. Zudem wirken diese Farben auch geruchsneutralisierend, denn Schimmel kann zum Teil sehr intensive Gerüche verbreiten.
Die Antischimmelfarbe ist von verschiedenen Herstellern erhältlich. Beachtet werden sollte unbedingt, dass die Farbe nicht auf Fungizidbasis arbeitet, da sich hieraus Gesundheitsbeeinträchtigungen wegen Atemwegsbelastung ergeben könnten. Fungizide Chemikalien sind in einigen Farben enthalten, aber auch sie wirken dann nur für einen begrenzten Zeitraum, denn die Wirkung dieser Fungizide verfliegt.

Schritt 3 – Luftdurchlässige Tapete verwenden
Natürlich sollte die neue Tapete so luftdurchlässig wie möglich sein. Beschichtete Exemplare haben auf einer von Schimmel befallenen Wand nichts zu suchen, denn sie schließen die Feuchtigkeit wieder ein und begünstigen die Schimmelbildung hinter der Tapete. Hier ist Beratung im Fachhandel erforderlich, um möglichst ungünstige Bedingungen für eine erneute Schimmelbildung zu schaffen. Gerade hochwertige Tapeten, die auch hochpreisig verkauft werden, weisen oftmals eine starke Papierdicke auf, die wiederum die Schimmelbildung bei Feuchtigkeitseinfluss von Außen begünstigen kann. Gerade bei Außenwänden sollte auf diese besonders starken Tapeten unbedingt verzichtet werden.

Synthetikfarben für die Renovierung
Oftmals werden gerade im Internet Synthetikfarben angepriesen, um einen Feuchtraum zu gestalten. Diese Farben haben allerdings den Nachteil, die Belüftung der Wände negativ zu beeinflussen. Die Austrocknung von Kondensflüssigkeit auf den Wänden wird durch die Synthetikfarbe verhindert.

Schritt 4 - Möbel nach der Renovierung aufstellen
Nachdem die Renovierung vollzogen ist, sollten Möbel mit einem Abstand von einigen Zentimetern zur Wand aufgestellt werden. So wird eine Umlüftung der Möbelstücke erreicht, die eine erneute – und beispielsweise hinter Schränken oft unbemerkte – Schimmelbildung unterbindet. Gerade Außenwände sollte nicht mit großen Möbelstücken zugestellt werden, denn hier kann die Schimmelbildung ansonsten besonders schnell wieder beginnen. Regelmäßiges Stoßlüften sowie eine gute Beheizung der Wohnung unterstützen die schimmelreduzierende Farbe sehr sinnvoll.

Fazit: Schimmelbefall sollte in der Wohnung von einer möglichst umgehenden Renovierung gefolgt werden. Auch wenn Schimmelvernichter verwendet werden, arbeitet sich der Schimmel letztlich durch die Verteilung von Sporen innerhalb der Wohnung weiter. So kann der Befall immer größer werden, auch wenn an befallenen Stellen immer wieder mit Fungiziden gearbeitet wird. Der Schimmel muss von Grund auf ausgerottet werden und der erneuten Schimmelbildung kann nur durch sinnvoll verwendete Materialien sowie eine Umstellung der Gewohnheiten beigekommen werden. Und nun viel Spaß beim Wohnung renovieren!

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