14 Hausmittel gegen Verstopfung

Fast jeder vierte Deutsche leidet unter Verstopfung

Fast jeder vierte Deutsche leidet unter Verstopfung

Der eine hat eine gesunde Verdauung, der nächste Durchfall und wieder andere leiden an Verstopfung. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel gegen Verstopfung helfen.

Begleiterscheinungen einer Verstopfung
Fast jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet an Verstopfung. Ein Arzt spricht von einer Verstopfung, wenn sich der Darm über einen längeren Zeitraum nur alle drei bis fünf Tage entleert. Das ist besonders unangenehm und auch nicht gut für den Körper, weil immerhin 70 Prozent der Immunkraft im Darm aufgebaut wird. Die Betroffenen leiden bei einer Verstopfung meist auch noch unter Bauchschmerzen, Darmkrämpfe, Appetitlosigkeit und Erschöpfung. Eine Verstopfung kann jedoch nicht nur akut, sondern auch chronisch auftreten.

Ursachen für eine Verstopfung
Die Ursachen für eine Verstopfung sind meist eine zu ballaststoffarme Nahrung, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, Bewegungsmangel, Stress, hormonelle Umstellungen, Medikamente oder aber auch seelische Probleme. Meist leiden Menschen aber auch unter einer Verstopfung, wenn sie sich in einer fremden Umgebung befinden. Für eine gut funktionierende Verdauung braucht der Körper viele Vitamine, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente, Wasser und Milchsäurebakterien. Wenn Sie unter einer Verstopfung leiden, dann wissen Sie nun, dass es viele Ursachen haben kann. Sofern die Verstopfung auch nach unseren folgenden Tipps nicht verschwindet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Hausmittel gegen Verstopfung

  1. Essen Sie ballaststoffreiche Nahrung. Dazu gehören vor allem Gemüse, Obst und Vollkornprodukte, zudem sollten Sie mindestens zwei Liter am Tag trinken.
  2. Weichen Sie über Nacht ein paar Trockenpflaumen oder Feigen in etwas lauwarmes Wasser ein. Trinken Sie den Saft dann am nächsten Morgen oder zerkauen Sie die Früchte langsam.
  3. Verdauungsanregend wirkt ein Glas Fruchtsaft, Molke, Sauerkrautsaft oder ein Glas warmes Wasser. Alternativ dazu können Sie auch etwas Obstessig oder Rettichsaft mit Wasser mischen und trinken. Am besten wirken diese Mittel, wenn Sie sie noch vor dem Frühstück trinken.
  4. Wenn Sie regelmäßig Kaffee trinken, dann tun Sie schon unbewusst etwas gegen Verstopfung, denn Kaffee regt die Verdauung an. Kaffee reizt nämlich die Darmschleimhaut, was zu einer natürlichen Darmentleerung führt.
  5. Bewegen Sie sich viel und ausreichend, auch das kann helfen. Ständiges Sitzen fördert eine Verstopfung.
  6. Einige Sportübungen regen auch die Verdauung an. Legen Sie sich auf den Rücken und stützen Sie Ihre Hände in die Hüfte. Strecken Sie nun Ihre Beine hoch und machen Sie nun etwa 10 Minuten Radfahr-Bewegungen in der Luft.
  7. Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Bauch. Wärme ist gut für die Verdauung, sie wird dadurch ebenfalls angeregt.
  8. Sie können Ihre Darmfunktion anregen, indem Sie im Liegen Ihren Bauch halbkreisförmig von rechts unten nach oben und links unten massieren und kräftig einatmen und ausatmen. Sie massieren somit Ihren Bauch im Verlauf des Dickdarms.
  9. Ein sehr schnell wirkendes Mittel ist Olivenöl, dass Sie mit Pfefferkörner ansetzen müssen. Nehmen Sie dann einen Esslöffel davon zu sich.
  10. Essen Sie frische Ananasscheiben, Wassermelone, Weintrauben oder Sauerkraut. Dieses Nahrungsmittel regen die Verdauung an.
  11. Essen Sie einen Becher Joghurt. Vermischen Sie diesen mit einem Löffel Kleie oder Leinsamen.
  12. Roher Honig ist ein mildes und natürliches Abführmittel.
  13. Mischen Sie eine Tasse Tomatensaft mit einer viertel Tasse Karottensaft und einer halben Tasse Sauerkrautsaft.
  14. Essen Sie morgens ein Müsli, dass Sie aus einem Esslöffel Kleie, einem Esslöffel Leinsamen und einem Teelöffel Milchzucker herstellen.

Abführmittel sind nicht harmlos
Mit diesen Tipps müsste Ihre Verdauung eigentlich wieder auf Vordermann gebracht werden. Wenn nicht, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Verzichten Sie möglichst auf die Einnahme von Abführmitteln. Viele Frauen missbrauchen diese Mittel als Schlankheitshilfe. Abführmittel sind aber nicht gerade harmlos. Sie fördern nämlich nicht nur den Stuhlgang, sie entziehen dem Körper auch noch wichtige Mineralsalze. Dieser Entzug führt zu Müdigkeit, Schlappheit, Stoffwechselstörungen und auch zu Magenbeschwerden. Der Darm wird mit der Zeit auch immer mehr immun gegen das Mittel, sodass er nach und nach eine immer höhere Dosis braucht. In der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten Sie auf Abführmittel ganz verzichten.

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