Kalk im Kopf – Kann man wirklich verkalken?

Kalk im Kopf – Kann man wirklich verkalken?

Wenn jemand sehr vergesslich ist, dann sagt man meist, dass diese Person Kalk im Kopf hat. Ist das nur eine Redewendung oder kann man wirklich verkalken?

Kann man verkalken?
Kalk kennen Sie ja bestimmt vor allem aus dem Bad von Armaturen in der Dusche oder am Waschbecken. Doch Kalk gibt es nicht nur im Haushalt, sondern in der Tat auch im menschlichen Körper. Bei den so genannten Kalziumkarbonaten handelt es sich um natürliche Stoffe, die sich in den verschiedensten Gefäßen ablagern können. In der folge entwickeln sich die so genannten Plaques, die dann wiederum die Gefäße in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Kalk lagert sich in den Gefäßen ab
Wenn jemand verkalkt, dann lagert sich im wahrsten Sinne des Wortes Kalk in den Gefäßen seines Gehirns ab. Wenn die Gefäße im menschlichen Gehirn verkalken, dann kommt es nach einer gewissen Zeit zu einer starken Beeinträchtigung der Funktionsweise, was sich dann vor allem in Vergesslichkeit bemerkbar macht. Die fortschreitende Verschlechterung des Denkvermögens bezeichnet man medizinisch auch als Demenz.

Verkalkung kann man nicht mehr rückgängig machen
Es können aber nicht nur Gehirngefäße verkalken, sondern auch Gefäße im Bereich des Herzens, in der Folge kann es dann unter Umständen zu einem Herzinfarkt kommen. Kalziumkarbonat, also Kalk, kann sich jedoch auch in jedem anderen Bereich des Körpers ansammeln. Auch die Knochen und Gelenke bleiben vor einer Verkalkung nicht verschont, sehr schmerzhaft ist die so genannte Kalkschulter, bei der häufig nur eine Operation bleibt. Im Gehirn kann eine Verkalkung auch zu einem plötzlichen Schlaganfall führen, die Gefäßverkalkung wird medizinisch auch als Arteriosklerose bezeichnet. Man kann die Verkalkung nicht mehr rückgängig machen, deshalb kommt der Vorbeugung eine wichtige Bedeutung zu.


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