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Richtig Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden
Schon die alten Chinesen wussten: Das Wohnen beeinflusst unser Gemüt ungemein. Was bei den Asiaten schon vor langer Zeit zur Wissenschaft Feng-Shui wurde, erhält nun auch langsam Einzug in den westlichen Ländern. Doch Feng-Shui ist kompliziert. Damit Sie nicht, nur weil Sie sich ein wenig unwohl in ihrer Wohnung fühlen, in fernöstliche Weisheiten eintauchen müssen, sind hier einige Tipps aufgelistet, wie Sie mit wenigen Handgriffen ganz neue Stimmungen in Ihre Wohnung zaubern.
Schaffen Sie sich einen Lieblingsplatz
Egal ob es ein alter Lehnstuhl, ein paar dicke Kissen auf dem Boden, oder die Hängematte ist: ein Ort, zum Zurückziehen, zum Entspannen ist wichtig für Geist und Körper. Legen Sie eine weiche Decke und schöne Kissen dazu – und vielleicht eine kleine Auswahl Ihrer Lieblingsbücher? Wählen Sie einen Platz, der möglichst weit entfernt von Fernseher, Heizung, Telefon und Lautsprecherboxen liegt.
Farben für die Seele
Wer schlecht einschlafen kann, sollte darüber nachdenken, den Farbton des Schlafzimmers zu ändern. So wirkt blau zum Beispiel ungemein beruhigend. Man sollte allerdings nicht übertreiben: Es reichen eine schöne dunkelblaue Schale auf der Kommode, hellblaue und weiße Vorhänge und eine große blaue Tagesdecke, alles ganz nach Geschmack natürlich. Zu Pinsel und Farbeimer greifen Sie lieber in der Küche, denn wer hier gelbe Wände hat, ist morgens wacher und besser gelaunt. Oder mögen Sie rot? Das ist genau die richtige Farbe für Ihr Bad. Ob rote Handtücher oder ein paar rote Schrankverkleidungen – rot macht wach und frisch am Morgen.
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Details in Szene setzen
Die alte Spieldose, die ersten Ballettschühchen oder Mitbringsel aus dem tollen Urlaub sollten auf keinen Fall im Schrank verstauben, im Gegenteil. Setzten Sie Ihre Lieblingsstücke ruhig in Szene, geben Sie richtig damit an. Die Spieldose wird zum Beispiel angeleuchtet, die Ballettschuhe hängen im Flur, und der Holzelefant aus Kenia bekommt einen Ehrenplatz auf dem Nachttisch. Suchen Sie sich ausschließlich Gegenstände heraus, die mit positiven und freudigen Ereignissen verbunden sind, denn die machen gute Laune, allein wenn man daran vorbeigeht. Licht
Beleuchtung beeinflusst die Stimmung unglaublich. Wenn Sie einen großen hellen Strahler in der Mitte des Raumes haben, tauschen Sie diesen lieber gegen mehrere, weichere Lichtquellen, die im Raum verteilt werden, aus. Verstecken Sie einige Lichtquellen hinter Setzkästen oder Vitrinen, hinter Bildern oder unter Regalbrettern. Verzichten Sie auf flackernde oder blinkende Lichter, denn diese machen eher noch nervöser, als ruhiger.
Warum Ordnung leider doch sein muss
Es ist leider so: Ordnung beruhigt. Dabei geht es nicht um jede kleine Staubflocke, sondern vielmehr um eine grobe Ordnung, die das Auge beruhigt und gelassen macht. Wenn unser Zuhause unordentlich ist, verlieren wir den Überblick und bekommen Panik, werden nervös und geraten in Stress Situationen. Sie tun sich also nur selbst einen Gefallen, wenn Sie Ihre vier Wände in Ordnung halten.
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