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Hausmittel bei Schnupfen
Durchschnittlich bis zu vier Mal im Jahr erkältet sich jeder Deutsche. Eine Erkältung kündigt sich meist immer auf die gleiche Weise: Kratzen im Hals, leichter Husten und eine verstopfte Nase. Das Anstecken mit Husten und mit Schnupfen entsteht über Tröpfcheninfektion durch Niesen und Husten.
So wandern die Viren leicht von Mensch zu Mensch. Es gibt viele, zum Teil schon seit Jahrhunderten, bekannten Hausmittel, die auch gegen Schnupfen helfen. Nicht zuletzt wegen der hohen Kosten, die entstehen, wenn man wegen einer simplen Erkältung einen Arzt aufsucht, scheuen sich immer zunehmend mehr und mehr Menschen, gleich nach dem Auftreten der ersten Symptome eines Schnupfens einen Arzt aufzusuchen.
Bewährte Hausmittel gegen Schnupfen sind zum Beispiel verschiedene Ölbäder, wie ein Minzölbad, ein Eukalyptusölbad oder ein Kamillenölbad. Diese Art Ölbäder wirken beruhigend auf die Schleimhäute im Rachen- und Nasenraum, wie auch ein so genanntes Dampfbad. Insbesondere dieses wirkt auf die entzündeten Nasenschleimhäute abschwellend und verflüssigt das Sekret in den Nasennebenhöhlen.
Ein Dampfbad ist einfach gemacht: Eine Handvoll Kamillenblüten nehmen und diese zusammen mit etwa 8 bis 10 Liter Wasser in ein Behältnis geben und dann eine Zeit lang ziehen lassen. Dann das Gesicht über die dampfende Schüssel halten und den Kopf mit einem Handtuch abdecken. Auch hierfür kann man als Inhalationszusatz ätherische Öle verwenden.
Sollte ein Schnupfen länger als eine Woche dauern und kommen gegebenenfalls noch andere Symptome hinzu, wie zum Beispiel Husten oder gar hohes Fieber, so sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Eine besondere Form des Schnupfens ist der so genannte Heuschnupfen, der als chronische Erkrankung gilt. Die Betroffenen leiden oftmals Qualen, wenn Gräser, Bäume oder bestimmte Blumensorten beginnen zu blühen. Die Zahl derer, die an Heuschnupfen erkranken, hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Oftmals können die an Heuschnupfen leidenden Menschen nur noch mit starken Medikamenten über die Zeit der Gräserblütezeit hinweg kommen. Hier zu experimentieren, bringt nicht viel, es ist besser, gleich zum Arzt zu gehen.
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