Biber Bettwäsche richtig pflegen – 5 Tipps für ein lang anhaltendes Kuschelgefühl

Biber Bettwäsche richtig pflegen – 5 Tipps für ein lang anhaltendes Kuschelgefühl

Biber-Bettwäsche ist gerade in kalten Wintermonaten sehr beliebt. Sie hält warm und hinterlässt ein angenehm weiches Gefühl auf der Haut. Damit sie mit den Jahren ihre positiven Eigenschaften nicht verliert, bedarf es einer guten Portion Pflege.

Besonders im Winter sehr beliebt

Wer sie einmal hatte, möchte sie im Winter keinesfalls mehr missen. Die Rede ist natürlich von der kuscheligen und flauschigen Biber-Bettwäsche. Gerade Frauen lieben das weiche Gefühl auf der Haut. Aber nicht nur das. Die Bettwäsche wärmt in nur kurzer Zeit. Es gibt schließlich als Frau nichts schlimmeres, als abends für längere Zeit in einem kalten Bett liegen zu müssen.

Woraus besteht Biber-Bettwäsche?

Biber-Bettwäsche besteht aus einem dichten Gewebe aus angerauter Baumwolle. Durch die angeraute Oberfläche ist der Stoff etwas dicker und fühlt sich damit kuscheliger und flauschiger an. Das Besondere an dieser Bettwäsche ist wohl die starke Saugfähigkeit. Sie nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie nach und nach wieder ab. Das sorgt für einen angenehmen Schlaf. Biber-Bettwäsche wird oft mit der Flanell-Bettwäsche gleichgesetzt. Das ist so aber nicht ganz richtig. Flanell ist etwas leichter als die normale Biber-Bettwäsche, da hier mit feineren Garnen gearbeitet wird. Sie hat aber ebenso die wärmenden Eigenschaften wie Biber-Bettwäsche (Quelle: Bettwäsche-abc.de).

So bleibt Ihre Biber-Bettwäsche lange kuschelig

Bettwäsche ist nicht unbedingt günstig, erst recht nicht wenn man auf Produkte von speziellen Designern zurück greift. Aber ob nun Designer Bettware oder nicht – die Bettwäsche sollte nach mehreren Jahren noch genauso kuschelig und flauschig sein, wie am ersten Tag. Das erreichen Sie aber nur, wenn sie richtig gepflegt wird.

Tipp 1: Das erste Waschen

Bevor Sie Ihre frisch gekaufte Bettwäsche aufziehen, sollten Sie sie mindestens einmal durch die Waschmaschine jagen. Die neue Bettwäsche ist durch unzählige Hände gewandert. Aber nicht nur das. Um die Wohntextilien zu verpacken, wird das Material oft mit Chemikalien behandelt. Dadurch können die Waren besonders schön und faltenfrei verpackt werden. Für die Haut ist das nicht so schön, denn die reagiert oft mit Hautreizungen, besonders bei empfindlichen Menschen. Auch wenn es manchmal schwer ist, waschen Sie Ihre neue Bettwäsche unbedingt einmal ordentlich durch. Gerade bei der ersten Wäsche sollten Sie bedenken, dass die Bettwäsche noch ein wenig einlaufen kann – zwischen 3 und 5 Prozent sind ganz normal. Es ist nur ärgerlich, wenn sie dann anschließend nicht mehr über die Bettdecke und das Kissen passt. Aus diesem Grund fertigen die Experten von Estella die Bettwäsche ein kleines Stückchen größer an, damit sie nach dem Einlaufen optimal passt. Wundern Sie sich also nicht, wenn die Bettwäsche ungewaschen etwas größer bzw. unförmig aussieht.

Tipp 2: Regelmäßiges Waschen

Bettwäsche sollte regelmäßig alle zwei Wochen durchgewaschen werden. Nicht, weil frische Bezüge einfach schöner und frischer sind, sondern weil sich in den Bezügen auch Bakterien ansammeln. Haustauballergiker sollten ihre Bettwäsche sogar einmal die Woche waschen. Biber-Bettwäsche können Sie normalerweise bis zu 60 Grad in der Waschmaschine waschen. Gucken Sie aber sicherheitshalber immer noch einmal auf die Waschetiketten, welche Angaben der Hersteller dazu macht. Auf den Etiketten befindet sich ein Waschbottich mit einer Zahl drin. Die Zahl steht für die empfohlene Maximaltemperatur.
Waschen Sie nur ähnliche Farben miteinander. So gehen Sie sicher, dass die Farbintensität Ihrer Wäsche erhalten bleibt. Verwenden Sie am besten Fein- oder Wollwaschmittel. Normale Vollwaschmittel haben den Nachteil, dass Sie oftmals optische Aufheller enthalten, die die Bettwäsche ausbleicht oder zu anderen Verfärbungen führen kann.

Tipp 3: Bettwäsche in den Trockner

Wer die Möglichkeit hat, kann Bettwäsche immer in einen Wäschetrockner geben. Hier wird die Oberfläche besonders weich. Ein Trockner hat zudem den Vorteil, dass man die Bettwäsche innerhalb kürzester Zeit wieder aufziehen und schon abends den Duft frisch gewaschener Bettwäsche genießen kann. Ein herrliches Gefühl, wenn sie dann sogar noch leicht warm ist vom Trocknen. Wer keinen Trockner besitzt, kann die Biber-Bettwäsche natürlich auch auf der Leine trocknen und anschließend bei maximal 200 Grad Celsius bügeln, um die Bettwäsche knitterfrei zu haben. Beim Trockner entfällt dieser Schritt, da die Bettwäsche meist Schrankfertig aus dem Trockner kommt.

Tipp 4: Abbürsten löst Knötchen und Fusseln

Je älter die Bettwäsche wird, desto häufiger werden Sie kleine Knötchen und Fusseln entdecken. Das ist aber ganz normal. Nehmen Sie sich einfach eine weiche Bürste und entfernen Sie die Fusseln mit leichten Kreisbewegungen.
Wer die Bettwäsche regelmäßig auf der linken Seite wäscht (Außenseite innen), der kann die Bildung von Fusseln und Knötchen möglichst lange vermeiden.Zudem sollten Sie die Bettwäsche am besten immer getrennt von anderen Textilien waschen. Jeansstoffe und Kleidungsstücke mit großen Knöpfen oder Reißverschlüssen regen die Bildung unnötig an.

Tipp 5: Richtiges Aufbewahren

Kuschelige Biber-Bettwäsche ist nur was für den Winter. Im Sommer würden Sie darunter einfach zu stark schwitzen. Während der Sommerpause sollten Sie Ihre Bettwäsche an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Es sollte nicht zu warm und auch nicht zu kalt sein. Am besten schützen Sie Ihre Bezüge mit einem alten Laken, das aber unbedingt atmungsaktiv sein sollte. Im schlimmsten Fall könnte Ihre Bettwäsche sonst darunter anfangen zu schimmeln. Das muss ja nicht sein.

Wie Sie sehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihre Biber Bettwäsche richtig zu pflegen. Beachten Sie einfach unsere Tipps, dann werden Sie Ihre kuschelige Wärme im Bett noch sehr lange genießen können. Probieren Sie es einfach einmal aus. Sie werden begeistert sein.

 


Bildnachweise: © Konstantin Yuganov - Fotolia.com

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