Warmluftbürsten im Test – Vergleichssiegerin heißt Petra

Mit einer Warmluftbürste lassen sich die raffiniertesten Frisuren zaubern. Stiftung Warentest hat insgesamt 7 Warmluftbürsten getestet. Lesen Sie hier, welche Warmluftbürste im Test am besten abgeschnitten hat.

Volumen, Locken, glänzendes Haar

Fast jede Frau steht morgens vor dem Spiegel und ärgert sich darüber, dass die Haare nicht so liegen, wie man es möchte. Hier heißt es dann: ran an die Arbeit und die Haare irgendwie in Form bringen. Das klappt am besten mit einer Warmluftbürste. Mit ihr lassen sich mehr Volumen, wunderschöne Locken, Außenrollen und Innenrollen in das Haar zaubern. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine sehr gute Warmluftbürste. Stiftung Warentest hat nun 7 Warmluftbürsten, darunter eine Baugleichheit, einmal etwas genauer unter die Lupe genommen und nach den gleichen Maßstäben bewertet.

Vier Bürsten sind empfehlenswert

Insgesamt zehn geschulte Probandinnen nutzten jedes einzelne Gerät eine Woche lang. Nebenbei haben zwei Friseure 27 Frauen mit allen Geräten die Haare gestylt. Das Ergebnis: Vier Bürsten sind empfehlenswert. Die teuerste Warmluftbürste im Test , die von Rowenta kommt, ist unter diesen Bürsten leider nicht dabei. Sie erhitzt den Bürstenkopf nämlich auf gefährliche 100 Grad, zudem können sich in der Bürste eingedrehte, lange Haare auch sehr verfangen. Sehr gefährlich: Herunterhängende Haare können leicht in das Gebläse geraten. Der Gebläseschutz ist nämlich zu grobmaschig.

Wie funktioniert solch eine Warmluftbürste?

Warmluftbürsten schwächen mit heißer Luft ab 80 Grad die Wasserstoffverbindungen im Haar. Dadurch lassen sich die Haare sehr leicht in Form bringen. Anschließend trägt kalte Luft dazu bei, dass die Frisur fixiert wird. Das ist besonders bei Locken wichtig. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer Warmluftbürste unbedingt darauf achten, dass diese eine Kaltluftfunktion hat. Worauf Sie nicht unbedingt großen Wert legen sollten, ist die so genannte Ionisierfunktion. Wie der Test gezeigt hat, bietet diese Funktion keine Vorteile. Die meisten Warmluftbürsten verhindern ein statisches Aufladen der Haare auch ohne solch eine Funktion.

So gelingen die besten Frisuren:

» Schritt 1:
Je nachdem, was für eine Frisur Sie haben möchten, müssen Sie sich für einen Bürstenaufsatz entscheiden. Dabei gilt: kleiner Aufsatz – kleine Locken, großer Aufsatz – große Wellen bzw. Volumen.

» Schritt 2:
Die besten Frisuren gelingen, wenn das Haar leicht feucht ist. Feuchten Sie es deshalb vor dem Föhnen am besten etwas an. Anschließend können Sie noch etwas Schaumfestiger in das Haar geben.

» Schritt 3:
Teilen Sie Ihre Haare am besten mit Haarspangen ab, sodass Sie sich Strähne für Strähne vorarbeiten können.

» Schritt 4:
Für Innenwellen oder Außenwellen müssen Sie nun die Enden der Haarsträhnen entweder nach innen oder außen um die Warmluftbürste wickeln. Für Locken müssen Sie die gesamte Strähne aufwickeln. Je heißer die Luft ist, desto besser werden übrigens die Locken.

» Schritt 5:
Für ein perfektes Ergebnis sollten Sie zum Schluss die Kaltluftfunktion der Warmluftbürste einschalten. So lassen sich die Strähnen bzw. Locken am besten fixieren.

» Schritt 6:
Fixieren Sie Ihre Frisur anschließend am besten mit etwas Haarspray.

Vergleichssieger: Petra Electric CoolCurl CC 300

Unter allen getesteten Warmluftbürsten schnitt die Petra Electric CoolCurl CC 300 am besten ab. Als einzige Warmluftbürste erhielt sie das Qualitätsurteil GUT (1,6). Sie ist nicht nur sehr handlich, sie erfasst Haarsträhnen auch optimal und zaubert wunderschöne Locken.

Fazit:

Wenn Sie sich eine Warmluftbürste kaufen möchten, dann sollten Sie nicht denken, dass die teuersten Produkte die besten sind. Schließlich kostet der Vergleichssieger ja auch nur 20 Euro. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Warmluftbürste Ihrer Wahl eine Kaltluftfunktion besitzt. Auf so etwas wie eine Ionisierfunktion können Sie hingegen getrost verzichten.


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