Scheuermilch selber machen – 2 Tipps

Scheuermilch selber machen – 2 Tipps

Wenn etwas beim Kochen anbrennt, dann bekommt man das Angebrannte oft nur mit Scheuermilch heraus. Wie Sie solch eine Scheuermilch selber machen können, lesen Sie hier.

Scheuermilch ist ein guter Helfer in der Küche

Einmal nicht aufgepasst, da ist es passiert: das Essen ist angebrannt oder etwas ist übergekocht. Das ist nicht nur ärgerlich, weil angebranntes Essen ungenießbar ist, sondern weil es nachher wieder eine Heidenarbeit ist, das Angebrannte aus den Töpfen zu entfernen. Aber auch der Herd muss ja anschließend von dem Übergekochten befreit werden. Das klappt mit Scheuermilch am besten. Was aber, wenn diese mal wieder alle ist? Keine Panik. Machen Sie Ihre Scheuermilch einfach ganz schnell selbst. Wie das geht, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Scheuermilch selber machen – 2 Tipps

Tipp 1:
Um beispielsweise den Herd wieder blitzblank zu bekommen, können Sie einen ganz einfachen Scheuermittel-Ersatz benutzen. Nehmen Sie einfach etwas Salz und streuen Sie es auf einen feuchten Lappen. Sie werden sehen, dass sich das Übergekochte im Handumdrehen entfernen lässt. Salz ist also ein sehr guter Scheuermilch-Ersatz, wenn Sie mal schnell etwas reinigen möchten.

Tipp 2:
Wenn Sie dann doch mal etwas mehr Scheuermilch benötigen, weil Sie beispielsweise das Badezimmer putzen möchten, dann sollten Sie eine große Menge an Scheuermittel herstellen. Dafür benötigen Sie erst einmal eine Flasche. Nehmen Sie am besten eine leere Spülmittelflasche. Füllen Sie dort nun die folgenden Mittel hinein:

  • einen Spritzer Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Natron
  • 2 Esslöffel Salz
  • flüssige Schmierseife

Geben Sie die ersten drei Zutaten in die Flasche und füllen Sie diese anschließend mit Schmierseife auf. Fertig ist Ihre selbstgemachte Scheuermilch.

Übrigens:

Wenn Sie sich alte Western von früher ansehen, dann werden Sie immer wieder folgende Situation darin finden: Nach einem ausgiebigen Essen am Lagerfeuer, hängen die Cowboys die Töpfe und Pfannen an Leinen oder Bäumen auf. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, was das denn bitte soll? Könnte ja sein, dass sie die Teile aufhängen, damit keine Tiere angelockt werden und die Essensreste fressen. Weit gefehlt! Das Geschirr wurde deswegen aufgehängt, weil der feine Sand, der in der Steppe und der Wüste durch den Wind umhergewirbelt wird, die Töpfe, Pfannen und auch Teller reinigt. Ganz ohne Wasser – oder haben Sie schon mal einen Cowboy abspülen sehen?


Bildnachweise: © purplequeue - Fotolia.com

Weitere interessante Artikel

Kommentiere diesen Haushaltstipp

Bitte füllen Sie alle Felder aus