Die Geschichte von Ostern

Die Geschichte von Ostern

Ostern wird in jeder Familie gern gefeiert. Die Eier sind bunt und die Körbchen voll mit Schokolade. Warum Ostern aber tatsächlich zelebriert wird, erfahren Sie hier.

Warum man Ostern feiert

Denkt man an Ostern, hat man bunt gefärbte Eier, versteckte Osterkörbchen und Osterhasen aus Schokolade vor Augen. Eigentlich ist Ostern aber das wichtigste christliche Fest. Es ist der Auferstehung Christi gewidmet, nachdem er für die Sünden der Menschen ans Kreuz geschlagen wurde und dort gestorben ist. Man feiert an den Osterfeiertagen im Grunde also den Sieg über den Tod.

Osterbräuche

Eine Tatsache, die sich erstaunlicherweise auch mit den eher heidnischen Aspekten des Osterfestes deckt. Denn die heidnischen Bräuche zu Ostern spiegeln, indem sie die Rückkehr des Frühlings und die Vertreibung des Winters feiern, ebenso einen Sieg des Lebens über den Tod wieder. Ein Grund warum beide Traditionen sich im Osterfest so harmonisch zusammenfügen. Ein Beweis dafür scheinen die vielen Osterbräuche zu sein, wie das Osterfeuer, dass in der heidnischen Tradition die Sonne verkörpert. In der christlichen Tradition wird manchmal eine Kerze am Osterfeuer angezündet, die dann in die Kirche getragen wird. Licht symbolisiert dann das Licht das Jesus in die Welt gebracht hat. In beiden Fällen wird also auf diese Weise die Dunkelheit aus der Welt vertrieben.

Worauf geht Ostern aber wirklich zurück?

Zum einen geht Ostern auf das jüdische Pessach-Fest, auch Passah-Fest, zurück. In vielen Sprachen wie Französisch oder Schwedisch geht das Wort für Ostern auf dieses Fest zurück. In Frankreich heißt Ostern pâques, in Schweden heißt es Påsk oder Påskdagen. Manche Bräuche, wie das Osterlamm oder Ostereier, gehen unter anderem auf die Traditionen an Pessah zurück. Auch zeitlich gibt es zwischen Ostern und Pessah eine Nähe. Dies liegt an der Ostergeschichte. Nach dem Neuen Testament ist Jesus am Vorabend bzw. an Pessach selbst am Kreuz gestorben und drei Tage später auferstanden. An Pessach wird dem Auszug der Juden aus Ägypten gedacht.

Info
Ostern fällt in jedem Jahr anders und wird vom gregorianischen Mondkalender abhängig gemacht.

Sämtliche bewegliche Feiertage des christlichen Kirchenjahres orientieren sich am Ostersonntag. Zum christlichen Osterfest gehört beispielsweise der Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern, an dem der Einzug von Jesus in Nazareth gefeiert wird. Es folgt der Gründonnerstag. An ihm fand das letzte Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern statt. Auf Karfreitag und Karsamstag fallen Kreuzigung, Tod und Grabesruhe von Jesu Christi. Und Ostersonntag und -montag sind die Tage der Auferstehung.

Viele bekannte und beliebte österliche Bräuche gehen auf heidnische Frühlingsfeste zurück, die zu Ehren verschiedener Götter, der Fruchtbarkeit und der Wiederkehr des Lichtes veranstaltet wurden. Im Zuge der Christianisierung fanden sie dann Einzug in das christliche Osterfest oder bestanden als eigenständige Traditionen parallel weiter.

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