Küchenschränke mit Folie bekleben und aufpeppen – So wird aus Alt Neu

Küchenschränke mit Folie bekleben und aufpeppen – So wird aus Alt Neu

Wenn die alte Küche nicht mehr gefällt, muss nicht gleich eine neue her. Peppen Sie die alte lieber mit Klebefolie für Schränke auf. Wenn Sie Ihre Küchenschränke mit Folie bekleben, sparen Sie Geld und können ohne großen Aufwand Ihre alte Küche neu gestalten.

Da denkt man, dass man die perfekte Wohnung gefunden hat und dann das: die Küche ist altbacken und im Stil “Eiche Rustikal”. Das lässt nicht gerade jedes Mieterherz höher schlagen. Wenn es Ihre eigene Küche wäre, könnten Sie schnell mal die Küchenfronten lackieren und in neuem Glanz erstrahlen lassen. Bei einer Einbauküche in einer Mietwohnung dürfen Sie das natürlich nicht. Was also tun, damit einem die Küche wenigstens etwas gefällt? Ganz einfach: greifen Sie auf Klebefolie für Schränke oder Kühlschrank Folie zurück und machen Sie sich ans Küche bekleben. Klebefolie für Küche oder andere Räume ist in vielen verschiedenen Farben und Mustern erhältlich, sogar als Spiegelfolie, Klebefolie Steinoptik, Klebefolie Weiß oder als Fotoaufkleber und zudem auch noch leicht zu verkleben. Selbst Laien können Küchenschränke mit Folie bekleben. Aber das Beste: sie lässt sich wieder entfernen. Wenn Sie also aus der Mietwohnung mit Klebefolie Holz folieren und dann wieder ausziehen, müssen Sie die Folie für Küchenfronten einfach nur abziehen. Klasse, oder? Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Sie Ihre alte Küche aufpeppen und Ihre Küchenfronten neu gestalten können. Sie können auch mit Masking Tape, Wandtattoos oder Tafellack Ihre Küche folieren und damit viel verändern.

Tipp
Selbst diejenigen, die zwei linke Hände haben, können ihre Küche im Handumdrehen aufpeppen.

Vorteile von Klebefolien im Überblick

Klebefolie für Küchenschränke gibt es wirklich für jeden Farbgeschmack. Von schlicht über knallig bis hin zu matten Folie selbstklebend und welche mit Glitzer gibt es alles, was das Herz begehrt. Folie zum Bekleben findet man beispielsweise auf Moebel-Cocooning-Shop.de. Hier finden Sie unter anderem auch selbstklebende Folie im Leder-, Stein-, Carbon- oder Textil-Look. Wenn Sie Highlights setzen möchten, können Sie aber auch eine  Klebefolie bedrucken lassen und z.B mit Ihrem Lieblingsfoto Klebefolie selbst gestalten. Möglich ist das zum Beispiel bei myposter.de. Die Folien selbstklebend zu verkleben, ist außerdem ein wahres Kinderspiel. Sie benötigen dazu weder Hilfe noch spezielles Werkzeug.

Sie benötigen:

  • Selbstklebefolie
  • Reinigungsmittel
  • Küchentuch
  • Schere
  • Cuttermesser
  • Rakel
  • Zollstock
  • Schraubenzieher
  • Wasser in Sprühflasche

Folie aufkleben – Schritt für Schritt Anleitung

Wenn Sie sich nun dazu entschlossen haben, mit Klebefolie Küchenschränke oder andere Einrichtungsgegenstände zu bekleben und somit aufzupeppen, stellt sich als erstes die Frage, welche Farbe Sie für die Küchenfronten Folie nehmen möchten. Ist das geklärt, geht es ans Küche folieren. Damit dabei nichts schief geht, haben wir eine Schritt für Schritt Anleitung für Sie zusammen gestellt.

Schritt 1

Bevor Sie Folie auf einen Küchenschrank kleben können, müssen Sie zunächst einmal die Haltegriffe und Türknäufe abschrauben. Nur so können Sie die Folie nachher perfekt und ohne große Mühe auf die Oberfläche kleben.

Schritt 2

Nun müssen Sie die Schränke gründlich reinigen. Denn nur, wenn die Oberfläche fettfrei und sauber ist, hält die Folie später optimal. Entweder Sie nehmen ein Reinigungsmittel aus der Sprühflasche oder etwas Spüliwasser. Achten Sie dabei darauf, dass Sie auch die Ecken und Kanten reinigen.

Schritt 3

Nehmen Sie nun das Küchentuch zur Hand und wischen Sie die Oberflächen des Küchenschranks zunächst einmal etwas trocken.

Schritt 4

Messen Sie nun die Küchenfronten aus und notieren Sie sich die Maße. Rechnen Sie dann zu allen Seiten etwa 4 Zentimeter für die Ecken und Kanten dazu. Schließlich sollen ja auch die Seiten mit der Folie beklebt werden.

Schritt 5

Anschließend können Sie schon mit dem Zuschneiden der Folie beginnen. Dazu einfach mit einem Zollstock die Folie richtig ausmessen und mit der Schere zurechtschneiden.

Schritt 6

Sie können die Dekofolie selbstklebend nun nass oder trocken verkleben. Wir empfehlen Ihnen, sie nass zu verkleben. Dazu müssen Sie sowohl die Oberfläche des Schrankes sowie auch die Rückseite der Folie mit Wasser besprühen. Das hat einen ganz entscheidenden Vorteil: durch die Nässe verbinden sich die Oberfläche und die Folie nicht sofort, sodass Sie genügend Zeit haben, um sie richtig zu positionieren. Ziehen Sie nun also die Schutzfolie ab, besprühen Sie die Schrankoberfläche und die Folienrückseite und kleben Sie die Folie auf den Untergrund.

Schritt 7

Das Ganze sieht nun natürlich noch nicht perfekt aus. Nehmen Sie deswegen nun den Rakel zur Hand und streichen Sie damit von innen nach außen die Folie fest. Luftbläschen verschwinden so im Nu und das Wasser wird komplett herausgedrückt. Anschließend müssen Sie circa 3 Stunden warten.

Schritt 8

Nach diesen 3 Stunden müssen Sie die Kanten verkleben. Diese dazu im 45-Grad-Winkel einschneiden und die Ecken vorsichtig umkleben.

Schritt 9

Sind alle Ecken umgeklebt, müssen Sie die überschüssige Folie mit einem Cuttermesser abschneiden.

Schritt 10

Jetzt müssen Sie nur noch wieder die Griffe anschrauben. Stechen Sie dazu vorher mit einer Nadel oder mit dem Cuttermesser dort, wo die Griffe hinkommen, Löcher in die Folie. Dann die Griffe wieder anschrauben.

Wie Sie sehen, ist es kein Hexenwerk, mit Selbstklebefolie Küche oder Bad umzugestalten und z.B. mit Spiegelfolie oder Dekofolie aufzufrischen. Neue Möbel sind dafür gar nicht nötig. Stattdessen können Sie Ihre Küchenschränke mit Folie bekleben und die alten Küchenfronten durch selbstklebende Folie für Küchenschränke in etwas ganz Besonderes verwandeln. Was Farbwahl und Design angeht, können Sie sich dabei vollkommen ausleben und sogar eine individuelle Küchen Klebefolie bedrucken lassen . Probieren Sie es einfach mal aus. Sie werden begeistert sein, wie frisch Ihre Küche nun wirkt.

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