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Hundefutter selbst herstellen – So wird’s gemacht

Hundefutter selbst herstellen – So wird’s gemacht

Es gibt sehr viele Menschen, die Hundefutter selbst herstellen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Man sollte nur auf einige wichtige Dinge achten.

Mangelerscheinungen erkennen
Ein Hund sollte eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung erhalten – wie der Mensch auch. Ein gutes und gesundes Futter ist nicht nur für die Gesundheit des Hundes, sondern auch für die körperliche Belastbarkeit sehr wichtig. Zwar sind in den meisten Hundefutterdosen alle Inhaltsstoffe drin, die das Tier braucht, dennoch kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Diese können Sie an unterschiedlichen Symptomen feststellen: Der Hund hat keine Energie mehr, der Hund hat ein stumpfes oder übel riechendes Fell, der Hund kratzt sich ständig, der Hund hat Verstopfung oder Durchfall, oder er erbricht. All das sind Alarmsignale, die nicht unbedingt auf eine schlimme Krankheit zurück zu führen sind, die aber zeigen, dass etwas nicht stimmt.

Mangelerscheinungen in den Griff bekommen
Sind die Verhaltensveränderungen nur gering, dann können Sie die ersten Tage selbst versuchen, diese in den Griff zu bekommen. Im Zweifel oder bei länger anhaltenden Symptomen sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann dann die Ursache bestimmen und weitere Maßnahmen ergreifen. Viele Hunde benötigen eventuell ein Spezialfutter, das bestimmte Inhaltsstoffe enthält, um die Mangelerscheinungen in den Griff zu bekommen. Achten Sie deshalb auf das Wesen des Tieres und handeln Sie zeitnah.

Mais, Weizen und Soja sind tabu
Grundsätzlich sollten Sie kein Hundefutter auf Sojabasis füttern. Diese pflanzlichen Eiweiße sind für Hunde nur schlecht verdaulich. Mais, Weizen und Soja sind für einen Hund tabu. Produkte mit Konservierungsmitteln, Lebensmittelfarben, Geschmacksverstärkern oder chemischen Zusätzen sollten Sie ebenfalls nicht Ihrem Tier zumuten. Besser ist es, wenn Sie das Hundefutter selber machen. Das ist auch überhaupt nicht schwer. Sie müssen nur auf einige wichtige Dinge achten. Ja, das Ganze ist etwas zeitaufwendig, aber dafür wissen Sie ganz genau, was in dem Futter enthalten ist.

Mischung aus Gemüse, Fleisch und Kohlenhydrate
Grundsätzlich sollten Sie beim Selbermachen des Hundefutters auf eine gesunde Mischung aus Gemüse, Fleisch und Kohlenhydrate achten. Da ein Hund ein Karnivore, also ein Beutefresser ist, sollten Sie Ihren Hund nicht vegetarisch ernähren, es sei denn Ihr Tierarzt hat das verordnet. So sollte das Hundefutter immer zu 50 Prozent aus Fleisch bestehen. Achten Sie immer darauf, dass alle Knochen entfernt sind. Besonders Geflügelknochen sind gefährlich für Hunde. Sie könnten an diesen ersticken. Die restlichen 50 Prozent des Hundefutters sollten aus Gemüse und Kohlenhydrate bestehen.

Fragen Sie Ihren Tierarzt
Gute Lieferanten für Kohlenhydrate sind Nudeln, Reis und Kartoffeln. Sie können unter das Hundefutter auch Spinat, Karotten, Kohl und Hülsenfrüchte wie z.B. Erbsen oder Bohnen mischen. Bohnen und Erbsen sollten Sie aber nur in Maßen füttern, da diese sonst Krämpfe oder Blähungen auslösen könnten. Sie können unter das Hundefutter auch etwas Quark oder Hüttenkäse mischen. Um ein ideales Hundefutter für Ihren Vierbeiner zubereiten zu können, sollten Sie mal Ihren Tierarzt fragen, welche Mineralien und Vitamine Sie dem Hundefutter noch beimischen können.

Fettmenge selbst bestimmen
Wie beim Menschen auch, gilt: Weniger fettreiche Nahrung belastet das Herz auch weniger. Sie können durch das Selberkochen auch verhindern, dass Ihr Hund fettleibig wird. Da Sie das Hundefutter selbst zubereiten, können Sie die Fettmenge prima selbst bestimmen. Fragen Sie bei Ihrem Tierarzt auch mal nach, welche Mengen an Futter Ihr Hund über den Tag verteilt bekommen sollte. Das hängt nämlich immer von der Rasse, der Größe, dem Alter und auch von der Aktivität des Hundes ab.

Scharfe Gewürze und Salz meiden
Würzen sollten Sie das Hundefutter niemals mit scharfen Gewürzen wie z.B. Chili, Pfeffer oder Curry. Wichtig ist auch, dass Sie in das Hundefutter kein Salz geben. Salz ist für Hunde schädlich. Geben Sie Ihrem Hund daher niemals die Reste vom Mittag zu fressen. Diese sind nämlich viel zu stark gesalzen. Beachten Sie all diese Dinge, dann wird sich Ihr Hund pudelwohl fühlen.

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Bildnachweise: © highwaystarz - Fotolia.com

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Cat am 29.08.2011

Also sorry... wer auch immer diesen Beitrag verfaßt hat, hat sich wenig bis gar nicht mit der Ernährung von Hunden beschäftigt, z.B. ist es mit dem Salz genau wie beim Menschen. Salz in geringer Dosis ist wichtig für den Stoffwechsel, aber zu viel ist nicht gesund und wer sagt denn bitte, dass Mais, Weizen und Soja für Hunde grundsätzlich tabu sind, aber gleichzeitig werden Nudeln empfohlen. Bohnen dürfen nur gekocht an Hunde verfüttert werden. Davon steht hier auch nichts! Da schlägt man die Hände über den Kopf zusammen.

Ziska am 13.01.2012

Zudem sollte der Hund oben auf dem Bild erst mal nichts mehr zu fressen bzw Diät bekommen...

ate am 25.04.2014

Und wer gibt einem Hund Kohl zu fressen? Kohl bläht und Blähungen führen ganz schnell zu Magendrehungen und die nur allzu oft zum Tod.  Hier hat es jemand gut gemeint und auch sicher im Grundsatz recht. Aber durch die vielen Pauschalisierenden liegt der ganze Artikel ziemlich daneben. Wichtig ist zum Beispiel auch der Kalziumbedarf. Mein Hund bekommt Knochen, auch Hühnerknochen, Hühnerhälse zum Beispiel, aber eben nur roh. Alle Knochen splittern und sind sehr gefährlich, wenn sie vorher gekocht oder gebraten wurden. Der Fuchs, der die Gans fraß, ist auch nicht am Gänseknochen erstickt, einfach weil er sie nicht gebraten fraß.

marie am 29.10.2014

selbstgemachtes, gesundes futter für hunde? da empfehle ich euch dinner for dogs! kann man kostenlos testen mit probe.

Bernd Pierstorff am 25.11.2016

Salz (in Maßen) ist für Hunde nur dann wirklich schädlich, wenn sie nierenkrank sind oder/und wenn sie zu wenig trinken. Grundsätzlich sind Essensreste (in Maßen) - auch wenn sie gesalzen sind - viel weniger ein Problem als Industrie-(Trocken)-futter.

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