Graue Haare – Bekommt man sie zwangsläufig wenn man alt wird?

Graue Haare – Bekommt man sie zwangsläufig wenn man alt wird?

Mit dem Älterwerden wird immer das Ergrauen der Haare in Verbindung gebracht, doch ändern die Haare wirklich ihre Farbe? Oder bleichen sie mit der Zeit aus?

Konzentration an Pigmenten nimmt ab
Im Grunde handelt es sich nicht um eine Veränderung der Haarfarbe, denn es werden nach wie vor die gleichen Pigmente in den Haaren gebildet. Doch mit zunehmendem Alter nimmt die Konzentration ab, so dass immer weniger Pigmente in den Haaren vorhanden sind. Und genau dieser Mangel an Melanin führt zum Ergrauen der Haare, es ist also lediglich ein Mangel an Haarfarbe. Da jetzt nicht mehr ausreichend Melanin im Haarschaft vorhanden ist, lagern sich dort Luftbläschen ein. Wenn der Anteil an diesen Luftbläschen nun im Verlauf der Zeit steigt, dann werden die Haare mit der Zeit sogar weiß erscheinen.

Graue Haare am Bart und den Schläfen
Graue Haare findet man am Bart und den Schläfen übrigens wesentlich früher, was daran liegt, dass die Haare, die an diesen Stellen wachsen, eine wesentlich kürzere Lebensdauer haben, wofür die menschliche Genetik verantwortlich ist. Nicht selten kommt es auch mal vor, dass man schon in jungen Jahren graue Haare an den Schläfen hat.

Graue Haare in jungen Jahren
Für ein vorzeitiges Ergrauen der Haare in sehr jungen Jahren kann hingegen ein körperliches oder seelisches Leiden die Ursache sein. Sollten graue Haare schon im Alter von 20 Jahren auftreten, dann sollten Sie einen Arzt konsultieren.

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Bildnachweise: © jd-photodesign - Fotolia.com

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