Fruchtbare Tage berechnen – 4 Tipps

Fruchtbare Tage berechnen – 4 Tipps

Gerade Frauen mit Babywunsch möchten fruchtbare Tage berechnen. Wir haben die unterschiedlichen Methoden zur Berechnung für Sie recherchiert und zusammengefasst.

Viele Frauen haben Probleme, auf Anhieb schwanger zu werden, wenn sie einen Kinderwunsch haben. Das kann ganz einfach daran liegen, dass sie nicht den passenden Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr gefunden haben, denn schließlich ist die Frau nicht an allen Tagen fruchtbar. Wenn man sich also ein Kind wünscht, dann sollte man unbedingt die fruchtbaren Tage berechnen. Als Verhütung eignet sich diese Methode nicht wirklich, da sie für diesen Zweck einfach zu unzuverlässig ist und es durchaus auch einmal Ausnahmen geben kann.

Ein regelmäßiger Zyklus ist wichtig für die Berechnung

Wenn eine Frau keinen regelmäßigen Zyklus hat, dann kann sich die Berechnung der fruchtbaren Tage etwas schwierig gestalten. In diesem Fall verschieben sich die Tage immer etwas, so dass man keine ganz zuverlässige Aussage darüber machen kann. Gerade in solch einem Fall ist es äußerst wichtig, den Zyklus einige Monate zu beobachten, damit man zumindest eine ungefähre Berechnung vornehmen kann. Die durchschnittliche Zykluslänge beträgt in der Regel 28 Tage, es gibt aber auch Frauen die einen längeren oder kürzeren Zyklus haben, der aber dennoch sehr regelmäßig ist. Wichtig ist immer der erste Tag des Zyklus, das entspricht dem Tag, an dem die Regelblutung einsetzt.

Im Internet gibt es einige Webseiten, auf denen Fruchtbarkeitsrechner kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Hier gibt man den ersten Tag der letzten Regelblutung ein und die durchschnittliche Zyklusdauer. Anschließend kann man die fruchtbaren Tage im aktuellen Monatszyklus ablesen und erhält somit einen Anhaltspunkt, wenn man gerne schwanger werden möchte. Diese Art der Berechnung kann niemals 100 Prozent zuverlässig sein, da es durchaus auch Frauen gibt, die sogar zweimal im Monat einen Eisprung haben, oder er bleibt eventuell auch einmal aus.

Zyklusrechner aus der Apotheke für mehr Zuverlässigkeit

Wenn man es genauer wissen will, dann sollte man sich überlegen, ob die Anschaffung eines Zykluscomputers Sinn macht, da man hierfür mindestens 100 Euro ausgeben muss. Für Paare, die schon lange einen unerfüllten Kinderwunsch haben, kann diese Art der Berechnung auf jeden Fall eine gute Methode sein. Diese Geräte funktionieren jedoch nach einem ganz unterschiedlichen Prinzip, denn während einige nur die so genannte Basaltemperatur messen und speichern, messen andere auch den Hormongehalt im Urin. Dazu muss man etwas Urin auf einen Teststreifen geben, und diesen dann in das Gerät einführen. Die Zykluscomputer wurden in erster Linie zu Verhütungszwecken entwickelt, können aber auch bei unerfülltem Kinderwunsch hilfreich sein.

Berechnung durch Temperaturmessen und Beobachtung des Zervixschleimes

Man kann allerdings auf teure Gerätschaften verzichten, und es erstmal auf die herkömmliche Weise versuchen. Beim Frauenarzt oder im Internet erhält man einen so genannten Eisprungkalender (zum Beispiel hier oder hier). Nun misst die Frau jeden Morgen zur gleichen Zeit ihre Körpertemperatur und trägt die Werte in den Kalender ein, so dass eine Temperaturkurve entsteht. Wichtig ist, dass die Temperatur am Morgen vor Belastung gemessen wird! Bis zum Eisprung ist die Körpertemperatur etwas niedriger, wenn der Eisprung erfolgt ist, steigt sie ganz leicht an und bleibt dann bis zum Einsetzen der Regelblutung auch in etwa auf diesem Niveau. Somit kann man den Eisprung ziemlich sicher bestimmen und dann in dieser Zeit vermehrt Geschlechtsverkehr haben. Wenn man dann noch den Zervixschleim beobachtet, ist die Bestimmung noch wesentlich zuverlässiger. Um den Eisprung herum ist der Schleim zwischen zwei Fingern spinnbar, das heißt, er zieht Fäden. Meistens benötigt es ein paar Zyklen, bis die Frau ihren Körper besser kennt und die fruchtbaren Tage dann ziemlich zuverlässig ermitteln kann.

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