Die sparsamsten Haushaltsgeräte 2013/2014 im Überblick

Die sparsamsten Haushaltsgeräte 2013/2014 im Überblick

Ob Kühlschrank oder Waschmaschine – je sparsamer und effizienter sie arbeiten, desto schneller amortisiert sich auch der Anschaffungspreis. Hier deshalb die sparsamsten Haushaltsgeräte 2013/2014 im Überblick.

Besonders die teuren Haushaltsgeräte gehen oft kaputt, wenn in der Kasse sowieso gerade Ebbe herrscht. Warum das so ist, weiß niemand. Zumindest sollten Sie sich jetzt in die Spur machen und ein neues Gerät kaufen. Ohne Kühlschrank oder Waschmaschine funktioniert’s zumindest in einem größeren Personenhaushalt nicht allzu lange. Die Speisen müssen gekühlt und die Wäsche gewaschen werden.

Bei der Auswahl des richtigen Gerätes gilt es daher, Funktionsumfang und Leistung entsprechend abzuwägen und miteinander zu vergleichen. Auch die Lebensdauer ist dabei nicht zu vernachlässigen, insbesondere überzeugen moderne Geräte mittlerweile aber auch mit ihrer Sparsamkeit, denn sowohl Strom- als auch Wasserverbrauch werden stetig optimiert.

Haushaltsgeräte genau miteinander vergleichen

Im direkten Vergleich miteinander erscheinen die Unterschiede zwischen den Geräten oftmals nur sehr gering und wirken sich meist lediglich auf eine Stelle hinter dem Komma aus. Hier lohnt es sich aber durchaus, genauer hinzuschauen, denn gerade auf einen Zeitraum über mehrere Jahre hinweg betrachtet, können sich hier deutliche Unterschiede bei den Mehrkosten ergeben.

Die Verbraucherzentrale für Energieberatung gibt diesbezüglich einige Empfehlungen heraus, die die sparsamsten Haushaltsgeräte miteinschließen.

Waschmaschinen und Wäschetrockner – Diese Marken sind zu empfehlen

Im Bereich der Waschmaschinen könne insbesondere Modelle von AEG überzeugen, welche allesamt über eine Energieverbrauchskennzeichnung von A+++ verfügen. Ebenso sind die Geräte von Miele und Fagor als sehr energieeffizient einzustufen.

Im Bereich der Wäschetrockner kann Miele ebenfalls überzeugen, wobei auch Bosch und Siemens weit vorne anzusiedeln sind.

Kühl- und Gefrierschränke – Große Auswahl an Marken

Gefrierschränke von AEG eignen sich, wenn auf ein Standgerät zurückgegriffen wird. Handelt es sich um Tisch- und Unterbaugeräte, so bieten sich insbesondere die Marken Miele und Liebherr an.

Bei Kühlschränken können zahlreiche Marken überzeugen. Hier bietet sich ein genauerer Vergleich der aktuellsten Modelle von Liebherr, Beko, Blomberg, Siemens und Bosch an, um einen Favoriten zu ermitteln.

Die besten Modelle lassen sich beispielsweise bei Versandhäusern wie Otto finden und finanzieren. Das besondere ist hier, dass Sie in der Produktauswahl gleich nach der gewünschten Effizienz filtern können (siehe https://www.otto.de/haushalt/). So bekommen Sie nur das angezeigt, was für Sie auch wirklich relevant ist.

Derzeit bietet Otto sogar eine 0-Prozent Finanzierung an.

Auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat sich diesem Thema angenommen und konnte ermitteln, dass Kühl- und Gefrierkombinationen vor zehn Jahren noch mehr als doppelt so viel Strom verbrauchten wie zu heutigen Zeiten.

Tipps zum Energiesparen

Sie können den Energieverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten zusätzlich verringern, indem Sie sich an folgende Tipps halten:

Tipp 1: Umgebungstemperatur
Wenn der Kühlschrank neben dem Herd oder im Sommer unter direkter Sonneneinstrahlung steht, muss er mehr leisten, um die Temperatur niedrig zu halten. Um den Verbrauch zu senken, sollte der Kühlschrank an einem kühlen Ort stehen. Der Keller eignet sich zur Unterbringung daher optimal. (Lesetipp: Kühlschrank richtig aufstellen – So wird’s gemacht)

Tipp 2: Ordnung halten
Ein bisschen Ordnung im Kühlschrank kann bares Geld sparen. Wenn Sie in Ihrem Kühlschrank alles übersichtlich anordnen, dann finden Sie schneller was Sie suchen. Das hat wiederum den Vorteil, das die Kühlschranktür nur kurz geöffnet ist und nicht zu viel warme Luft in das Innere des Kühlschrankes gelangt. (Lesetipp: Kühlschrank ordnen – 2 Tipps)

Sparen im Haushalt – die echten Energiefresser

Auch wenn Energiesparlampe und Co. immer wieder in Funk und Fernsehen besprochen werden, so sitzen die wirklich großen Energiefresser im Haushalt in der Regel an völlig anderen Stellen. Meist genügen aber schon ein paar einfache Regeln, um den Energieverbrauch effizient zu senken.

Die richtige Temperatur
Über zwei Drittel der kompletten Energie im Haushalt werden laut Bundesumweltamt durch die Heizung verbraucht. Leicht einschränken können Sie dies bereits, indem Sie nicht nur T-Shirt und kurze Hose im Winter in der Wohnung tragen, sondern besser Kleidung, die der Jahreszeit entspricht. Andernfalls sollten Sie sich über hohe Rechnungen nicht wundern.

Zu diesem Zweck wurde des Weiteren eine offizielle Stellungnahme des Bundesumweltamtes veröffentlicht, die eine Temperaturempfehlung für Wohnungs- und Arbeitsräume vorschlägt: Demnach genügt für diese bereits etwa 20 Grad Celsius, während in der Küche sogar 18, im Schlafzimmer 17 und im Bad nur 16 Grad Celsius empfohlen werden.

Lüften lohnt sich
Um das Raumklima auf einem angenehmen Level zu halten und der Schimmelbildung entgegenzuwirken, sollten Sie Ihre Wohnung lüften. Dauerlüften über eine Kippfunktion wird allerdings nicht empfohlen, besser ist es dagegen, die Fenster in mehreren Räumen gleichzeitig zu öffnen. Die so entstehende Stoßlüftung sorgt dafür, dass nur wenig Energie verloren geht und die feuchte Luft in der Wohnung ausgetauscht wird.

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