Wasserpfeife rauchen – Harmloser als Zigaretten?

Wasserpfeife rauchen – Harmloser als Zigaretten?

Bei Jugendlichen ist das Rauchen einer Wasserpfeife sehr beliebt. Viele Raucher sind sogar der Ansicht, dass eine Wasserpfeife wesentlich weniger schädlich als eine Zigarette ist.

Aufschrift auf der Packung ist irreführend
Die meisten Menschen sind der Meinung, dass das Wasser die Schadstoffe herausfiltern würde. Nun konnte man aber nachweisen, dass in Wirklichkeit nur ein ganz geringer Anteil der Schadstoffe herausgefiltert wird. Auf der anderen Seite nimmt man sogar größere Mengen an Teer und Kohlenmonoxid beim Rauchen der Wasserpfeife auf. Auf einigen Packungen ist zwar ein Teergehalt von 0 Prozent angegeben, doch darf man nicht vergessen, dass sich der Teer erst während der Verbrennung des Tabaks entwickelt, sodass die Aufschrift absolut irreführend ist.

Rauch wird als angenehmer empfunden
Darüber hinaus enthält der Rauch der Wasserpfeife auch noch recht hohe Konzentrationen an Arsen, Chrom und Blei, was für den menschlichen Körper sehr schädlich ist. Es hat sich auch herausgestellt, dass beim Rauchen der Wasserpfeife wesentlich tiefer eingeatmet wird, weil es nicht so im Hals kratzt und daher als angenehmer empfunden wird.

Wasserpfeife rauchen ist auch schädlich
Verschiedene Studien konnten nicht eindeutig belegen, ob das Rauchen der Wasserpfeife nun eigentlich harmloser oder gefährlicher ist als das Rauchen von Zigaretten. Fest steht jedoch auf jeden Fall, dass auch Menschen, die regelmäßig Wasserpfeife rauchen, ebenfalls ein wesentlich höheres Krebsrisiko haben als Nichtraucher, hier gibt es also keinen Vorteil gegenüber dem Zigarettenrauch.


Bildnachweise: © Roman Rybaleov - Fotolia.com

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