|
zurück
Umziehen in Eigenregie
Wer aus Kostengründen die Beauftragung eines Umzugsunternehmens scheut, dem bleibt nichts anderes übrig, als den Umzug in Eigenregie vorzunehmen. Um die Freundschaften mit den freiwilligen Helfern so wenig wie möglich zu strapazieren, ist es empfehlenswert, schon vorher alles in Kisten zu packen und dabei kräftig zu entrümpeln. Die Kisten sollte man mit Edding auf allen zugänglichen Seiten nummerieren und Listen führen, was in welche Kiste wandert. Zettel, die man an die Kisten klebt, sind manchmal zugestellt oder reißen auch schon mal ab. Es ist sinnvoll, die Listen einige Male zu kopieren und sowohl in der alten wie auch in der neuen Wohnung bereitzulegen.
Dabei sollte man darauf achten, dass man die Kartons nicht zu schwer packt. Allzu viele Bücher können beispielsweise auch die stabile Wellpappe schon einmal zum Reißen bringen. Je genauer man plant, was von wo nach wo soll, umso einfacher hat man es, den Umzug zu koordinieren. Des Weiteren sollte man schon vorher eine ungefähre Vorstellung haben, welche Kartons in welches Auto bzw. in welchen Transporter sollen und wer fährt. Außerdem sollte man Möbel nach Möglichkeit zerlegen, einerseits um weniger schwer tragen zu müssen und außerdem, um Platz zu sparen.
Beim Verladen sollte man sich die Grundsätze professioneller Umzugsfirmen zu Eigen machen: wer etwas trägt, hat grundsätzlich Vorfahrt. Was beim Ausräumen zuerst gebraucht wird, muss zuletzt eingeräumt werden. Niemals aus dem Rücken, sondern immer aus der Hüfte heben. Wenn schwerere Lasten mit mehreren Leuten getragen werden müssen, sollten sich diese so viel wie möglich miteinander absprechen (Absetzen, auf drei, usw.) und so gleichzeitig wie möglich anheben, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Wenn beispielsweise ein Sofa gedreht werden muss, um durch Tür oder Treppenhaus zu passen, spricht man sich vorher ab, in welche Richtung gedreht wird.
Überhaupt, je mehr vorher abgesprochen ist, desto weniger Fragen bleiben bei der Arbeit übrig und desto schneller geht diese dann von der Hand. Wenn man alles bedacht hat und mit Hilfe aller Freunde und Angehörigen das Problem Umzug bewältigt hat, sollte man sich bei den Helfern mit Speis und Trank bedanken – und natürlich einer Einladung zur Einweihungsparty.
zurück
|