Enge BHs – Fördern sie die Entstehung von Brustkrebs?

Enge BHs fördern nicht die Entstehung von Brustkrebs
Man hört immer mal wieder die Behauptung, dass das Tragen von sehr engen BHs die Entstehung von Brustkrebs begünstigen kann. Stimmt das wirklich?
Medizinisch gibt es keine Anhaltspunkte
Medizinisch gibt es dafür keine Anhaltspunkte, so dass diese These einen anderen Ursprung haben muss. Es ist so, dass Frauen mit großen Brüsten etwas anfälliger für Brustkrebs sind. In der Regel tragen solche Frauen einen engeren BH, um das höhere Gewicht der Brüste abzufangen. Das höhere Krebsrisiko liegt jedoch nicht an den großen Brüsten selbst, sondern daran, dass diese Frauen meistens auch übergewichtig sind, was das Krebsrisiko bekanntlichermaßen erhöhen kann. Darüber hinaus sind Tumore bei einer großen Oberweite wesentlich schwerer zu ertasten, so dass Knoten auch wesentlich später entdeckt werden.
Brustgewebe wird gequetscht und eingeschnürt
Auf jeden Fall kommt es sicher häufig vor, dass solche Frauen einen engeren Büstenhalter tragen als Frauen mit einer kleinen Oberweite. So ist es eventuell zu erklären, dass die Behauptung entstanden ist, dass einschnürende Büstenhalter die Entstehung von Brustkrebs fördern könnten. Sicher ist es für das Brustgewebe nicht gerade positiv, wenn es ständig gequetscht und eingeschnürt wird, doch Brustkrebs brauchen Sie deswegen nicht zu befürchten.
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