Steine im Beet – Kommen jedes Jahr neue dazu?

Steine im Beet – Kommen jedes Jahr neue dazu?

Da kann man noch so viele Steine aus dem Garten sammeln – im nächsten Frühjahr sind ja doch wieder neue Steine im Beet. Stimmt diese Behauptung wirklich?

Kleine Steinchen lockern den Boden auf
Kleinere Steinchen sollen ja im Erdreich belassen werden, denn sie lockern den Boden und sorgen somit dafür, dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe an die Wurzeln der Gartenpflanzen gelangen. Hobbygärtner sammeln jedoch in der Regel größere Steine ein, denn diese können sich auch in den Gartengeräten verfangen und somit die Gartenarbeit behindern.

Wo kommen die Steinchen her?
Es kommt jedoch immer wieder vor, dass sich Gärtner wundern, dass sie im Frühjahr jede Menge Steine finden, obwohl sie doch im vergangenen Jahr so viele entfernt hatten. Wie gelangen die Steine nun in den Garten, wenn keiner sie dort hinbringt? In der Tat kann man dieses Phänomen geologisch erklären, denn tatsächlich wandern Steine aus den tieferen Erdschichten während der Wintermonate an die Oberfläche. Dieser Vorgang hat sogar eine Bezeichnung, denn der Geologe spricht dann vom so genannten Frosthub.

Wie gelangen die Steinchen an die Oberfläche?
Wenn sich die Steine an sonnigen Wintertagen etwas erwärmen, sammelt sich unter ihnen etwas Wasser. Wenn es nun wieder abkühlt, dann gefriert dieses Wasser und drückt die Steine nach oben, da ja Eis wesentlich mehr Platz beansprucht als Wasser. Wenn es in einem Winter nun viele Wechsel zwischen Frost und Tauwetter gibt, so finden Hobbygärtner im darauffolgenden Frühjahr auch mehr Steine an der Erdoberfläche.


Bildnachweise: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

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