Rotwein lagern – Diese Regeln beachten

Rotwein lagern – Diese Regeln beachten

Rotwein lagern ist keine Kunst. Damit dieser auch nach einer längeren Lagerung noch genießbar ist, müssen Sie nur wenige Regeln beachten.

Alte Weine sind die Besten

Alter Rotwein gilt unter Weinkennern als der beste. Für ihn werden oftmals sogar hohe Summen ausgegeben – doch nicht jeder Wein, der lange lagerte, muss dabei auch wirklich gut sein. Neben jungen Weinen, die früh getrunken werden müssen, wie etwa der Beaujolais Nouveau, kommt es auch auf die Art der Lagerung und natürlich auf die Qualität des Jahrgangs an. Besonders alte Weine sind oftmals gar nicht mehr genießbar, sondern lediglich eine finanzielle Investition, die nicht geöffnet werden sollte.

Die verschiedenen Rotweine aus allen Anbaugebieten in Deutschland, Frankreich, Italien und anderen Weinregionen entfalten jedoch oftmals ihre volle Kraft erst nach langjährigem Lagern. Damit aber auch nach diesem Zeitraum die Weine noch genießbar sind, sollten Sie auf die richtige Methodik bzw. auf einige wichtige Regeln bei der Rotweinlagerung achten.

Fachgerechte Rotwein-Lagerung: kühl, trocken und dunkel

Für Weinkenner, die nicht nach einer Geldanlage suchen, sondern nur einen guten Rotwein angemessen reifen lassen wollen oder ihn sich zu einer passenden Gelegenheit gönnen, gelten einige wenige Regeln, mit denen die Rotwein-Lagerung ohne großen Aufwand gelingen sollte. Und dafür benötigen Sie nicht einmal ein eigens hierfür eingerichtetes, traditionelles Kellergewölbe.

Regel Nr. 1: Temperatur

Sie sollten beim Lagern des Weins in erster Linie darauf achten, dass die Temperatur an der Lagerstätte gleichbleibend ist: Zwischen 10 und 14 Grad sollten das ganze Jahr über beibehalten werden, um die Qualität auch über einen längeren Zeitraum zu garantieren.

Tipp
Kellerräume oder Speisekammern eignen sich am besten zur dauerhaften Aufbewahrung.

Regel Nr. 2: Licht

Sehr schlecht ist es für gelagerte Rotweine, wenn zu viel Licht an die Flaschen gelangt. Je mehr Sonnenstrahlen Wein aushalten muss, desto mehr reduziert sich seine Haltbarkeit. Daher sollten Sie immer darauf achten, dass Sie Ihren Wein kühl und dunkel lagern.

Regel Nr. 3: Luftfeuchtigkeit

Je nachdem, wie lange Sie einen Wein lagern möchten, müssen Sie auch auf die richtige Luftfeuchtigkeit achten. Bei einer kurzen Lagerungszeit reicht eine Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent aus. Wenn Sie Rotwein jedoch sehr lange lagern möchten, sollte die Luftfeuchtigkeit bei mindestens 50 Prozent liegen. Das verhindert, dass der Korken austrocknet, was wiederum die Haltbarkeit des Weines begünstigt. Obendrein sollten Sie auch für eine angenehme, nicht riechende Luft sorgen, denn Wein kann durchaus auch Gerüche aufnehmen.

Regel Nr. 4: Ruhe

Wein braucht Ruhe und verträgt Erschütterungen nur sehr schlecht. Lagern Sie die Weinflaschen daher am besten immer mit dem Etikett nach oben, sodass Sie bei der Auswahl nicht jede Flasche unnötig drehen bzw. in die Hand nehmen müssen.

Weine lagern: Dauerhafte Aufbewahrung für größeren Genuss

Zur Gewährleistung dieser Faktoren bei der Weinlagerung werden auch etliche Systeme, wie etwa Klimaschränke oder spezielle Weinkühlschränke, angeboten, wobei auch der einfachste geeignete Umgang mit den Flaschen bereits die gewünschte Lebensdauer des Weins steigert. Die positiven Eigenschaften des Rotweins für das Herz-Kreislauf-System, für die Nerven, für die Haut, die Atmung und das Immunsystem können durch eine fachgerechte Lagerung der Weine also optimal erhalten bleiben.


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