Rasen mähen – 9 Tipps

Rasen mähen – 9 Tipps

Rasen mähen, das macht nicht immer große Freude. Es gibt genügend Leute, die auf diese Aufgabe verzichten könnten. Hier unsere Tipps zum Thema Rasen mähen.

Mähen Sie den Rasen nicht zu kurz
Viele Hobbygärtner mähen ihren Rasen so kurz wie möglich. Denn je kürzer er ist, umso länger braucht er, bis er wieder gemäht werden muss – ist doch eigentlich logisch, oder? Das mag auf der einen Seite schon richtig sein, doch wenn Sie den Rasen zu kurz mähen, dann ergibt sich ein anderes Problem. Je kürzer der Rasen ist, umso häufiger müssen Sie ihn gießen. Denn durch die Kürze kann das Gras nicht genügend Wasser aufnehmen. Das meiste Wasser verdunstet ungenutzt und der Rasen bekommt nicht genügend Flüssigkeit. Die Folge: er vertrocknet sehr schnell und kann braun werden. Das sieht natürlich nicht schön aus im Garten. Also müssen Sie ihn häufiger sprengen, was einen übermäßigen Wasserverbrauch nach sich zieht.

Vermeiden Sie Fehler
Nun liegt es an Ihnen zu entscheiden, ob Sie lieber einmal mehr den Rasen mähen oder sehr viel Geld für den erhöhten Wasserverbrauch ausgeben möchten. Ein weiteres Problem ist, dass viele denken, dass man einfach nur mit dem Mäher über den Rasen fahren muss und schon ist die Aufgabe erledigt. Das können Sie auf diese Art und Weise durchaus machen. Wenn Sie jedoch Wert auf einen gepflegten Rasen legen, dann sollten Sie sich an unsere Tipps halten. Mit Hilfe dieser Tipps können Sie häufig gemachte Fehler vermeiden.

Rasen mähen – 9 Tipps

  1. Bevor es mit dem Mähen losgehen kann sollten Sie erst einmal das Messer Ihres Rasenmähers kontrollieren. Dieses sollte immer schön scharf sein. Lassen Sie es also rechtzeitig vor dem ersten Rasenmähen nachschleifen. Lassen Sie es nicht nachschleifen, dann sehen die Schnittflächen der Gräser nicht nur sehr unschön aus, Sie müssen dann sicherlich auch über mehrere Stellen mehrmals mit dem Rasenmäher fahren.
  2. Anschließend müssen Sie die optimale Schnitthöhe wählen. Diese beträgt etwa 4 Zentimeter. Probieren Sie mit Ihrem Rasenmäher aus, ob die Schnitthöhe richtig eingestellt ist. Bei einem Rasenmäher wird die Höhe nämlich meist nicht in Zentimetern eingestellt, sondern in Stufen. Mähen Sie am besten eine Bahn und Messen Sie dann die Höhe des Rasens mit einem Zollstock nach.
  3. Bevor Sie den Rasen mähen, sollten Sie ihn nicht betreten. Auch während des Rasenmähens sollten Sie sich nur auf den gemähten Flächen bewegen. Betreten Sie den Rasen, dann knicken Sie das Gras herunter. Es richtet sich anschließend nur sehr langsam wieder auf. Dadurch kann es passieren, dass der Rasen nicht auf eine einheitliche Höhe abgeschnitten wird.
  4. Sie sollten Ihren Rasen auch nicht mähen, wenn er nass ist. Durch die Nässe kleben die Halme nämlich zusammen und sie können nicht mehr richtig abgeschnitten werden. Zudem verklumpt das Schnittgut. Es kann dann vom Rasenmäher nicht mehr richtig aufgenommen werden. Das kann dann dazu führen, dass das Schnittbild nicht einheitlich wird.
  5. Bei starker Hitze dürfen Sie den Rasen nicht zu kurz schneiden. Da der Boden sonst zu schnell austrocknen kann sollten während dieser Zeit ein paar Zenitmeter mehr stehen bleiben.
  6. Wenn Sie möchten, dass Ihr Rasen schön dicht wächst, dann sollten Sie ein Mal die Woche den Rasenmäher herausholen.
  7. Kann es mit dem Mähen losgehen, dann sollten Sie auf eine hohe Motordrehzahl achten, denn je schneller das Messer des Rasenmähers rotiert, desto sauberer schneidet es den Rasen ab.
  8. Wenn Sie ein einheitliches Schnittbild erzielen und schneller mit dem Mähen fertig werden möchten, dann sollten Sie die volle Schnittbreite des Rasenmähers ausnutzen. Achten Sie dabei darauf, dass der Rasenmäher immer ungefähr eine Radbreite in die schon gemähte Bahn hineinragt.
  9. Vorsicht ist geboten, wenn es um Rasenkanten geht. Handelt es sich um abgestochene Kanten, dann sollten Sie aufpassen, dass Sie mit Ihrem Rasenmäher nicht in das Beet abrutschen. Lassen Sie am besten einen schmalen Streifen stehen und schneiden Sie diesen nachträglich mit einer Rasenkantenschere ab. So sollten Sie auch bei Beetbegrenzungen aus Stein, Holz, usw. vorgehen.


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