Privatinsolvenz als Ausweg bei Überschuldung erwägen

Privatinsolvenz als Ausweg bei Überschuldung erwägen

Viele deutsche Haushalte haben Schulden. Oft kommt man damit zurecht, kann die Schulden im Laufe der Zeit zurückzahlen und schreibt irgendwann wieder schwarze Zahlen. Wenn ein Haushalt allerdings überschuldet ist, dann hat man ein Problem – ein großes Problem.

Überschuldung heißt, dass die monatlichen Einnahmen, die man hat, für den Lebensunterhalt draufgehen. Somit kann man seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen und treibt immer tiefer in die Krise. Denn die Gläubiger wollen ihr Geld, werden immer wieder mahnen und im schlimmsten Fall mit Anwalt und Gerichtsvollzieher drohen. Eine Möglichkeit jedoch gibt es, aus diesem Dilemma heraus zu kommen.

Seit dem 1.12.2001 ist im Verbraucherinsolvenzrecht die Privatinsolvenz geregelt. Die Privatinsolvenz besagt, dass jeder Haushalt, der überschuldet ist, Insolvenz anmelden kann. So hat man die Chance, aus dieser Zwickmühle mit einem blauen Auge davon zu kommen und sieht wieder Land.

Hilfreich hierbei kann eine Verbraucherzentrale sein, die es in jedem Bundesland gibt. Einen Überblick über diese Zentralen bietet die Website der Verbraucherzentralen: www.vzbv.de. Auch unsere Tipps zur Hilfe bei Überschuldung, können Ihnen vielleicht schon weiterhelfen.


Bildnachweise: © Gina Sanders - Fotolia.com

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