Pflanzliche Medikamente – Sind sie unbedenklich?

Pflanzliche Medikamente – Sind sie unbedenklich?

Viele Menschen sind der Meinung, dass pflanzliche Medikamente harmlos sind und man keine Angst vor gefährlichen oder unangenehmen Nebenwirkungen haben muss.

Giftige Pflanzen in der Naturheilkunde
Dass diese Medikamente keine unangenehmen Nebenwirkungen hervorrufen, das ist ein ganz gefährlicher Trugschluss, denn es gibt schließlich auch eine ganze Reihe von Pflanzen, die für den Menschen sogar giftig sind. In einer geringen Dosierung finden jedoch auch leicht giftige Pflanzen Anwendung in der Naturheilkunde. Bei der Einnahme dieser Medikamente muss man sich jedoch genau an die Anweisungen des Arztes halten.

Vergiftung durch Überdosierung
Zum Beispiel können der Fingerhut und die Tollkirsche in einer ganz niedrigen Dosierung einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Werden solche Präparate jedoch überdosiert, kann es im schlimmsten Fall sogar mit dem Tod des Patienten enden, da es regelrecht zu einer Vergiftung kommt. Aber es muss noch nicht einmal eine giftige Pflanze sein, denn wenn man zum Beispiel regelmäßig Salbeitee trinkt, kann es durchaus zu schweren Verdauungsstörungen kommen.

Pflanzliche Medikamente haben weniger Nebenwirkungen
Es ist eigentlich selbstverständlich, dass jede Pflanze, die eine Wirkung auf den menschlichen Körper zeigt, nicht überdosiert werden darf, da sie ansonsten auch negative Auswirkungen haben kann. Auch in der Naturheilkunde gilt deshalb: alles in Maßen! Aber es ist natürlich richtig, dass pflanzliche Arzneimittel in der Regel weitaus weniger Nebenwirkungen haben als chemische Präparate und somit wesentlich verträglicher für den menschlichen Organismus sind.


Bildnachweise: © Gina Sanders - Fotolia.com

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