Parkett pflegen – 8 Tipps

Parkett pflegen – 8 Tipps

Parkettböden sind in vielen Haushalten zu finden. Echtholz ist wieder im Kommen. Aber wie muss man eigentlich das Parkett pflegen und reinigen?

Mit der Zeit werden Abnutzungserscheinungen sichtbar
Bei einem Parkettboden unterscheidet man zwischen einem versiegelten und einem unversiegelten Parkettboden. Haben Sie sich für einen unversiegelten Parkettboden entschieden, dann müssen Sie diesen in regelmäßigen Abständen wachsen, was eine nicht zu verachtende Arbeit darstellt. Bequemer hat man es mit der versiegelten Variante. Schon alleine deshalb, weil sie viel pflegeleichter ist. Aber selbst der strapazierfähigste Parkettboden hat eine Belastungsgrenze. So sind nach einer gewissen Zeit auch auf diesem Boden die ersten Abnutzungserscheinungen sichtbar.

Parkett pflegen und reinigen

  1. Bevor Sie ein Pflegemittel auf das Parkett auftragen, müssen Sie den Boden erst einmal reinigen. Prinzipiell reicht es aus, wenn Sie das Parkett einfach mit Wasser wischen. Achten Sie darauf, dass Sie den Boden jedoch nicht zu feucht wischen. Wenn Sie kleine Wasserperlen auf der Oberfläche sehen können, dann wischen Sie den Boden zu feucht ab. Im schlimmsten Falle kann der Boden dann sogar aufquellen.
  2. Bei einem versiegelten Parkettboden können Sie statt Wasser auch kalten, schwarzen Tee nehmen und damit den Boden wischen. Danach glänzt das Holz wieder wie neu.
  3. Wollen Sie lieber auf Reiniger zurückgreifen, dann nehmen Sie auf keinen Fall scharfe Substanzen. Diese können das Parkett nämlich angreifen. Einen Parkettboden reinigt man nur mit milden Haushaltsreinigern.
  4. Wenn der Boden stärker verschmutzt ist, dann hilft es auch, wenn Sie zum Wasser einen Schuss Salmiakgeist geben.
  5. Am besten ist es jedoch, wenn Sie Ihren Parkettboden trocken abwischen. Nehmen Sie dazu einen Baumwollmop. Die weiche Struktur der Baumwollfasern greift die Oberfläche des Bodens am wenigsten an. Außerdem nimmt ein Baumwollmop Schmutzpartikel wirklich sehr gut auf. Alternativ dazu können Sie den Parkettboden natürlich auch absaugen. Um den Boden nicht zu zerkratzen sollten Sie ihn mit einem Bürstenkopf absaugen.
  6. Wie oft Sie den Parkettboden pflegen und reinigen müssen, hängt dabei immer davon ab, wie sehr der Boden beansprucht wird. Wichtig ist jedoch, dass Sie scheuernde Partikel, wie z.B. Sand, regelmäßig vom Boden entfernen, da das Parkett sonst sehr schnell zerkratzen kann.
  7. Wenn Sie Flecken auf dem Boden entdeckt haben, dann sollten Sie diese mit etwas Spiritus einreiben. Lassen Sie diesen anschließend etwas einwirken und wischen Sie die eingeriebene Stelle anschließend mit einem feuchten Lappen ab. Bei versiegeltem Parkett können Sie auch etwas Terpentin zur Entfernung der Flecken benutzen.
  8. Unversiegeltes Parkett sollten Sie regelmäßig mit Hartwachs wachsen und bohnern, da dieser Boden sehr fleckempfindlich ist. Auf unversiegeltem Boden lassen sich Flecken nämlich sehr schwer entfernen. Liegt jedoch ein Teppich auf dem Boden, dann sollten Sie das Parkett nicht bohnern, da der Teppich ansonsten sehr schnell wegrutschen kann, wenn man ihn betritt.

Wie Sie sehen, ist die Art, wie Sie Ihren Parkettboden pflegen müssen, abhängig davon, wie die Oberfläche behandelt wurde. Wenn Sie also Pflegeprodukte auf das Parkett auftragen möchten, dann sollten Sie noch einmal genau nachlesen, für welche Oberflächen diese Mittel überhaupt geeignet sind.


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