Schulische Integration ist die gemeinsame Unterrichtung behinderter und nichtbehinderter Kinder in einer Klasse.
Das Ziel der Erziehung ist, ein Individuum mit der Menge an Neurosen zu beladen, die es gerage ertragen kann, ohne zusammenzubrechen.
Wystan Hugh Auden
Häufig findet man schulische Integration in reformpädagogischen Einrichtungen wie Montessori-Schulen.
Unabdingbar dafür ist eine positive Einstellung und die Bereitschaft zur Integration. Beteiligte Lehrer, aber auch die Schüler sowie deren Eltern sollten lernen, Verständnis und Toleranz im Umgang mit den beeinträchtigten Kindern zu entwickeln. Intensive und kooperative Elternarbeit kann die schulusche Integration erheblich erleichtern.
Wichtig ist, dass die Schule den Bedürfnissen der zu integrierenden Kinder entspricht. Je nach Behinderungsart des jeweiligen Kindes sind notwendige bauliche und räumliche Voraussetzungen zu schaffen, etwa durch den Bau eines Fahrstuhls oder einer Rampe für ein im Rollstuhl sitzendes Kind.
Klassenraum und Schulgelände sollten die Kinder zum Lernen anregen ähnlich der vorbereiteten Umgebung von Maria Montessori. Es sollten auch behinderungsspezifische Hilfsmittel,Therapiematerialien in der Schule vorhanden sein.
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