Montessori Schulen arbeiten nach den pädagogischen Grundsätzen von Maria Montessori. Im Gegensatz zu Regelschulen sitzen Kinder nicht still auf Bänken, sondern gehen jeer für sich, oder in kleinen Gruppen einer selbst gewählten Aufgabe nach.
In Montessori Schulen wird vorwiegend mit Montessori-Materialen gearbeitet.
Die erste Hälfte unseres Lebens wird von den Eltern ruiniert, die zweite von den Kindern.
Clarence Seward Darrow
Dabei handelt es sich um spezielle Arbeitsmaterialien, die die Entwicklung des Kindes fördern. Beeindruckend ist, dass bereits Erstklässler spielerisch bis in die Millionen Rechnen.
Es gibt in Montessori-Schulen keinen festen Stundenplan, wie man diesen von der Regelschule gewohnt ist. Vielmehr entscheidet das einzelne Kind an welchem Thema es arbeiten möchte. Die Lehrkraft unterstützt dabei und leitet an. Häufig gibt es in Klassen an Montessori-Schulen eine Lehrkraft und eine pädagogische Kraft. Somit wird eine Klasse von zwei Pädagogen betreut.
Interessant ist auch der Ansatz der Altersmischung. Es werden Kinder verschiedenen Alters in einer Klasse unterrichtet. Meist mischt man in Montessori-Schulen dazu die Klassen 1 und 2, sowie 3 und 4. So können jüngere Kinder von älteren Kindern lernen. Auch wird dadurch die soziale Kompetenz des einzelnen verbessert.. .
