Lebensmittel im Kühlschrank lagern – Oben ist es wesentlich wärmer

Lebensmittel im Kühlschrank lagern – Oben ist es wesentlich wärmer

Es wichtig Lebensmittel im Kühlschrank richtig zu lagern. Ob oben oder unten, das macht einen enormen Unterschied. Lesen Sie hier auf welche Details Sie achten sollten.

Menschen sind Gewohnheitstiere, und das gilt auch für die Ordnung, die wir in unserem Kühlschrank schaffen. Oft kaufen wir immer wieder die gleichen Lebensmittel, von denen wir uns besonders gerne ernähren. Und mit der Zeit haben wir uns ein Ritual angewöhnt, die Sachen zu sortieren: Joghurtbecher immer nach oben, Tupperware mit Aufschnitt stets in die Mitte und angebrochene Gläser oder andere schwerere Dinge ohne Frage nach unten.

Doch machen wir es so auch richtig? Gut – ein wenig ist vom Hersteller vorgegeben, wie gestapelt wird: Die Eierablage in der Innenseite des Kühlschrankes ist modellübergreifend ebenso Standard wie die Flaschenhalterung oder das Gemüsefach. Was allerdings manchen nicht bewusst sein mag: Die Temperatur in unserem Kühlschrank ist nicht gleichmäßig verteilt, vielmehr senkt sich auch hier die Kälte nach unten. Was das Thermostat anzeigt und was wir beim Einstellen desselben bedenken sollten, ist die Gradanzahl im mittleren Fach – welche optimaler Weise um die 5º Celsius liegen sollte. Erstaunlich: Um ganze drei Grad kälter erweist sich die Durchschnittstemperatur in den Obst- und Gemüsefächern, und was oben liegt, das wird nur noch bei 8 Grad gekühlt.

Was sollte also wo gelagert werden?

  1. Unten: Obst, Gemüse sowie Frischfleisch. Diese Lebensmittel mögen es besonders kalt, insbesondere, wenn sie einige Tage halten sollen, ohne dass Mikroorganismen in ihnen heranwachsen. Und zudem wird eventuell austretende Flüssigkeit vom Fach aufgefangen und benässt nicht andere Speisen oder Getränke.
  2. In der Mitte sollten Milchprodukte aller Art wie Speisequark und Käse, aber auch kalter Fleischaufschnitt gelagert werden.
  3. Oben fühlen sich Speisereste, Senf und Butter am wohlsten.
  4. Nirgends: Kaffee! Um gleich mit dem Märchen aufzuräumen, Kaffeebohnen hielten sich länger im Kühlschrank: Gerade das Gegenteil ist der Fall. Zudem sind Kaffeebohnen porös und absorbieren daher in Windeseile Essensgerüchte wie auch Feuchtigkeit. Und wer von uns will schon das Aroma seiner Kenia-Kaffeebohnen gegen das des geräucherten Aals eintauschen?

Wer über unsere Tipps hinaus noch Fragen rund um die Aufbewahrung von Lebensmitteln im Kühlschrank hat, der kann als Smartphonebesitzer ab sofort entspannen. Ganz hilfreich sind da auch Apps, die wertvolle Tipps zur Speisenlagerung gibt: wie viele Tage beispielsweise ein Kürbis im Kühlschrank gelagert und dann noch gegessen werden kann. Oder auch, wie viele Vitamine in einer Birne stecken – und welcher Art. Besonders praktisch, steht man gerade ratlos vor dem Regal im Supermarkt und weiß nicht, was in den Einkaufskorb und von dort aus in den Kühlschrank zuhause wandern soll.

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Bildnachweise: © Anna Omelchenko - Fotolia.com

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