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So bringen Sie kleine Trödler auf Trab.

Kinder lernen am besten spielerisch
Trödelnde Kinder können ihren Eltern den letzten Nerv rauben: Statt sich die Schuhe anzuziehen, spielen sie mit den Schnürsenkeln. Und gerade am Abend entwickeln sie ungeahnte Tricks, um noch nicht ins Bett gehen zu müssen. Beinahe alle Eltern wissen, wie viele Ausreden einem Kind einfallen, wenn es noch ein paar Minuten Zeit herausholen will. Es gibt aber ein paar Möglichkeiten, wie die kleinen Zeitdiebe sanft zur Eile angetrieben werden können.
Gut geeignet sind zum Bespiel Wettspiele, rät die Zeitschrift „Familie & Co.". Denn der Herausforderung eines Wettrennens bis zur Bushaltestelle können Kinder nur selten widerstehen.


Auch Formulierungen wie „Wetten, du schaffst es nicht, dir den Schlafanzug anzuziehen, während ich bis 100 zähle" wirken oft Wunder. Das wollen wir doch mal sehen. Natürlich schaffe ich das, Mama - und schon geht’s los. Hilfreich kann es natürlich auch sein, dem Kind einen Wecker mit großen Zeigern ins Zimmer zu stellen. Davon lassen sich die Kleinen anspornen, entwickeln ein Zeitgefühl und lernen auch noch, die Uhr zu lesen und in ihr Leben einzubinden.

Manchmal muss ein Elternteil Konsequenzen androhen, wenn etwas gar nicht laufen will oder Abmachungen zwischen Eltern und Kindern nicht eingehalten werden. Aber es geht auch umgekehrt. Kündigen Sie doch mal positive Konsequenzen an: Die Aussicht noch einen Kuchen backen zu dürfen, wenn man sein Zimmer schnell aufgeräumt hat, wird wohl jedes Kind überzeugen. Die einfachste Möglichkeit - die Belohnung mit materiellen Dingen wie Eis oder Schokolade - ist natürlich die schlechteste, wissen die Experten. Denn Kinder merken sich das und erwarten dann bald für jede Selbstverständlichkeit eine Belohnung.

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