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Kinder und Haustiere bei Umzug

Auch für Haustiere ist ein Umzug nicht einfach Bei einem Umzug will alles eingeplant sein, auch Kinder und Haustiere. Beide langweilen sich, weil sie meistens nicht allzu viel helfen können und beiden kommt der Wechsel in die ungewohnte Umgebung nicht immer gelegen. Die einfachste Möglichkeit besteht natürlich darin, die lieben Kleinen während des Umzugs bei Verwandten unterzubringen. Bei Kleinkindern und -tieren ist diese Möglichkeit auf jeden Fall vorzuziehen.

Kinder ab 5 Jahren sowie Katzen und Hunde bleiben aber bei solchen Aktionen nicht gerne außen vor. Bei den Tieren bleibt einem meistens keine andere Wahl, aber Kinder kann man möglicherweise spielerisch in den Umzug einbinden. So kann man Ihnen beispielsweise die Aufgabe geben, den Umzug mit der Kleinbildkamera zu dokumentieren, oder je nach Alter auch die Planung mit zu beaufsichtigen – Kinderaugen sehen oft Dinge, die den Erwachsenen verborgen bleiben.

Kinder ab 10 Jahre können durchaus auch mal mit anpacken, wobei insbesondere darauf zu achten ist, dass sie sich nicht überanstrengen: ihre Knochen sind noch nicht voll ausgehärtet und können dauerhafte Schäden nehmen. Eine weitere Aufgabe, die man auch den Kindern nach kurzer Einweisung überlassen kann, ist das Ausmessen der Räume und Möbel. Sofern man Ihnen beigebracht hat, wie schmerzhaft es sein kann, sich die Finger im Zollstock einzuklemmen, kann man den Kleinen durchaus zutrauen, Maß zu nehmen. Beim Renovieren macht es den Kleinen sicher auch Spaß, die alten Tapeten einzuweichen und abzureißen sowie – sofern es nicht zu viel Chaos anrichtet – die neuen Bahnen mit einzukleistern.

Das Einpacken des Kinderzimmers sollte in Beisein und nach Möglichkeit mit Hilfe der Kinder geschehen, damit sie Anteil am Umzug haben und diesen auch besser verstehen und verkraften können. Während der Übergangszeit hilft es, den Kindern schon vor dem Umzug mit in die neue Wohnung zu nehmen, um Ihnen mehr Zeit zu geben, sich an die Umstellung zu gewöhnen.

Für Haustiere gilt das jedoch nicht, da es für sie zu verwirrend ist – sie sollten die neue Wohnung erst zu Gesicht bekommen, wenn diese einigermaßen fertig ist. Schließlich ist es wichtig, den lieben Kleinen in der neuen Wohnung so schnell wie möglich zumindest ein klein wenig Heimat zu schaffen, sei es mit bekannten Möbeln in gewohnter Aufstellung, Decken, Kissen oder Kuscheltieren.

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