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Schäferhund
Die Fakten
- Widerristhöhe: 60-65cm (Rüde), 55-60cm (Hündin)
- Gewicht: 30-40kg (Rüde), 22-35kg (Hündin)
- Fellfarbe: schwarz, gelb, braun, rotbraun und grau
Wesen
Schäferhunde werden als besonders ausgeglichen, selbstsicher, treu, anhänglich, aber auch klug, intelligent und wachsam bezeichnet. Sie sind bei entsprechender Haltung und Erziehung sehr charakterstark. Sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn, eine ausgeprägte Arbeitsbereitschaft und sind körperlich sehr gewandt. Sie brauchen sehr viel Bewegung, nach Möglichkeit ohne Leinenzwang.
Verwendung
Schäferhunde sind vielseitig, genau so sind die Bereiche ebenso vielfältig, wo man sie einsetzen kann, obwohl sie ursprünglich zum Hüten von Schafherden gezüchtet wurden. Schäferhunde sind ideale Familienhunde, eignen sich aber auch als Schutz- und Begleithunde. Viele der Blindenführhunde sind Schäferhunde. Auch als Rettungshund hat er sich schon mehrfach bewiesen. Schäferhunde werden gerne beim Zoll und bei der Polizei eingesetzt. Sie gelten als widerstandsfähig, robust, und besonders wachsam und lernfähig. Auch die Bundeswehr hat bereits vor langer Zeit die Vorzüge dieser deutschen Rasse erkannt.
Geschichtliches
Die Zucht des Deutschen Schäferhundes geht auf den Rittmeister Max Emil Friedrich von Stephanitz zurück. Er kaufte am 15. Januar 1898 einen Rüden, mit dem Namen Hektor Linksrhein. Von Stephanitz gab dem Rüden den Namen Horand von Grafrath. Dieser Rüde gilt als Stammvater aller Deutschen Schäferhunde. Seit dieser Zeit wurde viel an der Zucht gearbeitet, so sind die heutigen Deutschen Schäferhunde etwas größer, ihr Rücken ist etwas abfallender. Die Zucht ist jedoch dabei, den abfallenden Rücken wieder anzuheben.
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