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Mops
Die Fakten
- Widerristhöhe: bis ca. 35cm
- Gewicht: ca. 6 – 8kg
- Fellfarbe: helle Fellfarbe mit schwarzer Maske, schwarz, silver, Aprikot mit schwarzer Maske.
- Weitere Namen: Carlin, Carlino, Doguillo
Wesen
Der Mops gilt als robust, lernwillig, intelligent, verspielt, gutmütig, neugierig, freundlich und auch mutig. Leider neigt diese Rasse zu Übergewicht, deshalb sollte man als Halter unbedingt auf eine ausgewogene Ernährung achten. Der Mops eignet sich hervorragend als Begleithund. Durch die Mutigkeit, die der Mops an den Tag legt, unterschätzt er häufig Gefahrensituationen, vor allem mit anderen Hunden.
Verwendung
Die Verwendung des Mopses beschränkt sich auf ein Dasein als Begleithund, oder als treuer Freund älterer, oder einsamen Menschen. Diese Einschränkungen in der Haltung sind wohl auf die „Gebrechlichkeit“ dieser Rasse zurückzuführen. Da sie als brachycephale Rasse gilt, sind im Laufe ihres Hundelebens vielerlei Krankheiten möglich. Die kurze Schnauze ist häufig für Atemprobleme verantwortlich, vor allem, wenn hier auch Übergewicht hinzukommt. Durch die Atemprobleme sind Mopse auch in ihren Aktivitäten etwas eingeschränkt. Mopse neigen zu der rassespezifischen Pug-Dog-Enzephalitis. Diese Krankheit ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervenssystems. Leider wurden die Mopse in den vergangenen Jahren sehr überzüchtet. Übertreibungen in der Zucht führen gerade bei dieser Rasse zu einer Vielzahl von möglichen Erkrankungen.
Geschichtliches
Über die Herkunft dieser Hunderasse gibt es einige Vermutungen. Nahe liegend ist die Vermutung, dass die Rasse ursprünglich aus dem Kaiserreich China stammt. Hier soll der Mops aus Hunden, die den Doggen sehr ähnlich waren herausgezüchtet worden sein und dies bereits vor weit mehr, als 2000 Jahren. Obwohl der Mops relativ klein ist, wird er zu den Molossern gezählt. Nach Europa, genauer gesagt in die Niederlande kam die Rasse im 16. Jahrhundert mit der Ostindischen Gesellschaft. Die Vorfahren des heutigen Mopses waren beliebte Salonhunde der Damen. Sie wurden zwar 1900 von den Pekinesen abgelöst, doch bereits einige Jahre später kam es zu einem neuen Aufschwung der Rasse. Der Mops wurde häufig in der Literatur erwähnt, es existieren zahlreiche Gemälde, die Mopse darstellen, die Rasse galt auch als Symbolfigur.
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