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Bayerische Gebirgsschweißhund
Die Fakten
- Widerristhöhe: 44-52cm
- Gewicht: 25-35kg
- Fellfarbe: rehbraun, rot, schwarzgestromt, rotgestromt
Wesen
Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist in seinem Wesen ein sehr ruhiger, anhänglicher Hund, der gerne Familienanschluss sucht. Er gilt auch als neugierig und aufgeschlossen. Hunde dieser Rasse sind sehr kinderlieb, sind leicht in der Pflege und sind gehorsam. Wachsamkeit gehört jedoch nicht sonderlich zu ihren Stärken. Eine gute und konsequente Erziehung zeigt im Erwachsenenalter ihre Früchte. Da sie viel Bewegung brauchen, sind Bayerische Gebirgsschweißhunde für eine Stadtwohnung völlig ungeeignet. Sie brauchen unbedingt ein großes Grundstück, das sie erkunden können und wo sie sich austoben können.
Verwendung
Der Bayerische Gebirgsschweißhund wird bis Heute für die Jagd, als Spürhund gezüchtet, doch er lässt sich auch zu einem treuen Familienhund erziehen. In diesem Fall kommt seine Liebebedürftigkeit besonders stark zur Geltung. Werden Hunde dieser Rasse zum Familienhund, oder zum Begleithund erzogen, so zeigen sie sich sehr anhänglich und treu. Andererseits erwarten sie sehr viel Liebe und Zuneigung, wollen verwöhnt werden. Wenn man jedoch in die Augen dieses Hundes blickt, fällt es kaum schwer, dem Hund diese Liebe und Zuneigung zu geben.
Geschichtliches
Die Rassengeschichte ist recht eindeutig nachzuvollziehen. In den Bergen benötigte man einen Hund, der robust ist, dem die nasskalte Witterung nichts ausmacht. Der Hund sollte zudem eine hervorragende Nase besitzen, damit er angeschossenes Wild aufspüren konnte. Das Ziel war, eine Hunderasse zu züchten, die im Gebirge sich leicht bewegen konnte. So wurde aus dem Hannoverschen Schweißhund und dem kurzläufigen Bayerischen Bracken diese neue Rasse herausgezüchtet.
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