|
zurück zur Übersicht
Bügelmaschine
Vor der Erfindung des Bügeleisens, nutzten die Menschen bereits handbetriebene Mangeln, ein Mangelbrett oder eine Wäscherolle, um Textilien zu glätten. Erst im Jahre 1964 kamen die ersten elektrischen Bügelmaschinen auf den Markt, die auf dem Prinzip der früheren Mangeln basierten. Die Wäsche läuft dabei über eine Walze oder Rolle, und wird so geglättet. Bei den ersten Mangeln handelte es sich meistens um Geräte aus Holz, bei denen die Textilien lediglich durch den Druck geglättet wurden. Damals gab es noch keine Wärmeeinwirkung oder Dampfentwicklung, wie bei den heutigen Bügelmaschinen.
Was ist zu beachten?
Bügelmaschinen, auch Heiß- oder Wäschemangeln genannt, werden hauptsächlich in der Industrie eingesetzt, doch auch für einen großen Haushalt kann sich eine Anschaffung durchaus lohnen. Das Kernstück der Bügelmaschine ist eine mit Stoff bezogene Rolle. Das Stoffstück wird in die Bügelmaschine eingezogen, und durch Druck und Wärmeeinwirkung geglättet. Mittels eines Fußpedales kann die Drehgeschwindigkeit der Rolle reguliert werden. Bügelmaschinen eignen sich vor allem für das Bügeln von großen Textilien, wie Bettwäsche, Handtücher und Tischdecken.
Die modernen Bügelmaschinen arbeiten zusätzlich noch mit einem eingebauten Boiler, der Wasserdampf erzeugt. Auf diese Weise kann wie mit einem Dampfbügeleisen gebügelt werden. Für das Glätten von Kleidungsstücken eignet sich eine Bügelmaschine jedoch weniger, da hier ein großes Geschick notwendig ist. Bügelmaschinen können in der Regel Platz sparend zusammengeklappt werden.
Wo liegt der Preis?
Bügelmaschinen sind nicht gerade billig, da dahinter eine ausgeklügelte Technik steckt, und auch schon angesichts der Größe des Gerätes. Eine gute Bügelmaschine liegt preislich so etwa bei 1.200 Euro.
Wo kaufen?
Bügelmaschinen können im Internet über www.karstadt.de, www.baur.de, www.quelle.de oder www.neckermann.de bezogen werden.
|