Handykosten senken – 3 Tipps die Ihre Rechnung reduzieren

Handykosten senken – 3 Tipps die Ihre Rechnung reduzieren

Noch immer zahlen manche Handynutzer monatlich mehr als 50 Euro für Ihren Tarif. Das muss nicht sein! Wir zeigen Ihnen daher, wie sie mit 3 leicht umzusetzenden Tipps Ihre Handykosten senken können.

Handykosten reduzieren

Mittlerweile besitzt fast jeder ein Handy oder Smartphone. Die Kosten dafür sind aber meist bei jedem unterschiedlich. Dank der Vielzahl an Anbietern und ihren Angeboten haben sich die Handykosten in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. Trotz der teilweise günstigen Tarife ärgern sich aber viele Nutzer über die wieder mal zu hohe Handyrechnung. Häufig liegt es daran, dass der eigene Verbrauch völlig falsch eingeschätzt wird. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, die Handykosten dauerhaft zu senken. Wie das geht, verraten wir Ihnen in unseren 3 Tipps.

Tipp
Berücksichtigen Sie bei der Tarifsuche, ob Sie eine Internetflatrate benötigen und wenn ja, welche Bandbreite Sie benötigen.

Tipp 1: Handytarif dem Telefonverhalten anpassen

Eine zu hohe Handyrechnung kommt meistens zustande, weil der eigene Verbrauch entweder falsch eingeschätzt wird oder man gar nicht genau weiß, was man verbraucht. Beobachten Sie deshalb Ihr Telefonverhalten. Schauen Sie auf aktuellen Handyrechnungen, wie viele SMS Sie geschrieben und wie viel Sie in welche Netze telefoniert haben. Dieser erste Schritt in Richtung Handykosten senken, schafft Ihnen einen genauen Überblick über das eigene Nutzungsverhalten und hilft bei der Suche nach dem optimalen Handytarif.

Außerdem sollten Sie den Vertrag anhand des Nutzverhaltens auswählen. Wenn Sie erst einmal wissen, ob Sie eher SMS-Schreiber oder Viel-Telefonierer sind, lässt sich ein entsprechender Tarif ganz einfach finden. Die Telefonanbieter haben eine Vielzahl an unterschiedlichen Tarifen mit verschiedensten Konditionen im Angebot, welches teilweise unüberschaubar geworden ist. Nutzen Sie eine Preisvergleichsmaschine, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Vertrag oder einem anderen Anbieter sind. So schaffen Sie sich einen besseren Überblick in dem Tarifdschungel. Es gibt viele kostenlose Vergleichsrechner im Internet, mit deren Hilfe sich die unzähligen Angebote unkompliziert gegenüberstellen lassen.

Tipp 2: Die Vertragslaufzeit beachten

Bei den unzähligen Angeboten haben Sie verschieben hiedene Möglichkeiten was die Laufzeit angeht. Prepaid, Verträge mit sehr kurzen Laufzeiten oder die meist günstigeren Verträge mit 24-monatiger Laufzeit. Hier ein paar Entscheidungshilfen, ob Prepaid oder Vertrag für Sie in Frage kommt.

Verträge mit kurzer Laufzeit

Handynutzer, die gerne flexibel sind und sich nicht länger festlegen möchten, sollten auf Tarife mit einer kurzen Laufzeit achten. Die Kosten sind in der Regel etwas höher als bei Verträgen mit längerer Laufzeit, haben aber den Vorteil, dass Sie bei einem besseren Angebot schnell wechseln können. Das lohnt sich aber nur, wenn Sie keinen konstanten Verbrauch haben.

Verträge mit 24-monatiger Laufzeit

Bei einem konstanten Verbrauch sollten Sie überlegen, ob nicht doch die günstigere 24-monatige Laufzeit Sinn macht. Auch bei dieser Entscheidung heißt es, das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen und anhand dessen zu entscheiden.

Prepaid nutzen

Wer die volle Kontrolle über seine Handykosten haben möchte und auf Nummer sicher gehen will, für den ist ein Handy ohne Vertrag optimal. Das Guthabenkonto wird mit zehn bis fünfzig Euro aufgeladen und nur dieser Betrag kann dann verbraucht werden. Somit lauert dann am Monatsende keine böse Überraschung im Briefkasten. Heutzutage gibt es auch bei Telefonkarten attraktive Angebote. Außerdem ist auch das neueste Handy ohne Vertrag erhältlich und kann mit allen Telefonkarten genutzt werden. Jedoch ist das Handy oder Smartphone dann im Anschaffungspreis meist wesentlich teurer als in Verbindung mit einem Handyvertrag.

Tipp 3: Flatrate-Optionen für Vielnutzer

Bei Handynutzern, die viel telefonieren, simsen oder surfen, lohnt es sich, einen Handyvertrag mit Flatrate-Option abzuschließen. Der monatliche Grundbetrag enthält entweder ein bestimmtes Volumen, wie zum Beispiel 100 Frei-SMS oder 100 Freiminuten oder es steht ein unbegrenztes Volumen zur Verfügung. Je mehr in der Flatrate enthalten ist, desto höher ist natürlich der monatliche Preis.

Verschiedene Vertrags-Arten

Bei den Flatrate-Tarifen können Sie zwischen zwei Verträgen wählen.

  • Verträge mit Flatrates für SMS, Telefonieren und Surfen
  • Verträge mit Flatrates, die individuell an den Nutzer angepasst werden
  • Bei einer Flatrate zum Telefonieren müssen Sie darauf achten, für welche Handynetze diese Flat gilt. Häufig gibt es Flatrates, die dann nur ins eigene Netz gelten und nicht für alle. Da passiert es schnell, dass Sie sich in eine Kostenfalle stürzen.

Damit Sie auch wirklich günstig telefonieren und SMS schreiben können, ist ein Tarifvergleich also unumgämglich.

All-Net-Flatrates

Wenn Sie die komplette Sicherheit möchten, ohne bei jedem Kontakt drauf achten zu müssen, welches Netz dieser hat, dann sind Sie mit einer All-Net-Flat gut beraten. Dieser Tarif bietet kostenlose Gespräche in alle Netze. Wenn Sie lieber SMS schreiben, ist natürlich eine SMS-Flatrate empfehlenswert.

Internetflatrate

Wenn Sie ein Smartphone mit Internetfunktion besitzen, ist es ratsam, eine Internetflatrate dazuzubuchen. Ohne Flatrate steigen die Kosten schnell ins Unermessliche.

Wählen Sie das Datenvolumen nach Ihrem Verbrauch.

Wie Sie sehen, ist Handykosten senken ganz einfach. Sie müssen sich nur ein wenig beobachten und selbst einschätzen können, dann werden Sie schnell einen gut abgestimmten Tarif finden und keine bösen Überraschungen mehr beim Öffnen der Handyrechnung erleben.


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