Gartenarbeit im Winter – Das gibt es jetzt zu tun!

Gartenarbeit im Winter – Das gibt es jetzt zu tun!

Im Winter liegt der Garten oft brach. Viele Hobbygärtner genießen die Ruhe und die gartenfreie Zeit. Dabei lässt sich auch im Winter einiges tun. Was genau, das erfahren Sie hier.

Blühende Pflanzen und Sonnenschein – der Garten ist im Sommer Arbeit und Entspannungsoase zugleich. Viele Hobbygärtner denken aber irrtümlicherweise, dass zum Ende des Herbstes die Gartenarbeit ein Ende hat und sie in den wohl verdienten Winterschlaf ziehen können. Falsch gedacht! Auch im Winter gibt es einige Aufgaben, die erledigt werden sollten. Zum einen können Sie dann gut gewappnet in die neue Gartensaison starten und zum anderen haben Sie trotz Winter eine herrliche Aussicht auf Ihren Garten. Damit Sie bei der Vorbereitung eines richtig guten Gartensjahrs auch nichts vergessen, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammen gestellt,was Sie bei der Gartenarbeit im Winter beachten sollten.

Tipp 1: Schnee entfernen

Da liegt der Garten unter einer großen Schneedecke versteckt. Zugegeben, es sieht wirklich fantastisch aus. Viele vergessen dabei aber, dass Schnee in großen Massen wirklich schwer ist und zur Last für die Pflanzen werden kann. Wenn mit großen Schneemassen zu rechnen ist, sollten Sie Ihre Pflanzen von dem Schnee vorsichtig befreien, da sie sonst zerbrechen. Rütteln Sie nur vorsichtig an einem kleinen Ast oder nehmen Sie sich einen Handbesen zur Hilfe. Bei größeren Pflanzen können Sie auch einen großen Besen verwenden.

Tipp
Werkzeuge und Gartengeräte sind in den Wintermonaten deutlich günstiger als in der Sommersaison. Fehlt Ihnen noch etwas? Dann greifen Sie jetzt zu!

Tipp 2: Werkzeug in Schuss bringen

In den Wintermonaten haben Spaten, Harke, Rasenmäher und auch viele andere Gartengeräte Ruhepause. Nutzen Sie diese Zeit, um dieses Werkzeug in Schuss zu bringen und auf die kommende Saison vorzubereiten. So können Sie im April gleich tatkräftig loslegen und müssen sich nicht erst um die Pflege der einzelnen Gerätschaften kümmern.

Vor der Winterpause müssen alle Geräte gründlich gereinigt und wenn nötig gewartet werden. Außerdem gehören sämtliche Werkzeuge über die kalte Jahreszeit nach drinnen, bevor sie anfangen zu rosten. Bei Geräten, die mit einem Akku betrieben werden, sollten unbedingt frostsicher gelagert werden, da die Akkus sonst kaputt gehen.

Tipp 3: Kübelpflanzen gießen

Bei einem normalen Winter mit den üblichen Witterungsverhältnissen werden die Pflanzen ausreichend gewässert. Sollte der Winter aber trockener ausfallen, sollten Sie etwas nachhelfen, da diese sonst vertrocknen. Aber Vorsicht: Nur wenig gießen! Auch Pflanzen, die Sie ins Haus geholt haben, sollten Sie ab und an einen Schluck Wasser gönnen. Verzichten Sie während der Wintermonate aber unbedingt vollständig auf Dünger.

Tipp 4: Gartenplanung vornehmen

Wer bereits alle Arbeiten erledigt hat, kann in der Übergangszeit über die Gartenplanung nachdenken. Soll alles so bleiben wie bisher oder soll sich endlich mal etwas ändern? Der Winter ist die optimale Zeit, sich genau darüber einmal Gedanken zu machen. Nutzen Sie die Zeit daher dafür, Ihren Garten schon mal auf einem Blatt Papier umzugestalten. Je früher Sie sich an die Arbeit machen, desto schneller können Sie später mit vollem Tatendrang starten. Sehr interessante Tipps und Anleitungen für die Gartengestaltung finden Sie beispielsweise unter www.gartenhelden.de. Wenn Sie hingegen Unterstützung von einem Gartenunternehmen wünschen, sollten Sie sich rechtzeitig um einen Termin kümmern. Wenn der Frühling erst einmal eingeläutet ist, sind die Terminkalender nämlich oft voll.

Tipp 5: Immergrüne Pflanzen

Besonders im Winter wirkt der Garten trist und leer. Das lässt sich aber schnell ändern, indem Sie einfach ein paar immergrüne Pflanzen in Ihren Garten setzen. Das sorgt für etwas mehr Farbe und Abwechslung. Zu den immergrünen Pflanzen zählen Kübelpflanzen, Sträucher und Formgehölz. Sehr zu empfehlen ist dabei der Kirschlorbeer. Dieser ist sehr robust und pflegeleicht zugleich. Auch beim Standort haben Sie keinerlei Probleme. Egal ob sonnig oder schattig – der Kirschlorbeer eignet sich für alle Plätze.

Tipp 6: Winterblüher sorgen für Highlights im Garten

Blühende Pflanzen im Winter? Ja klar. Es gibt durchaus einige Pflanzen, die mit bunten Blüten optische Highlights in Ihrem Garten setzen können. Bei milderen Wintertemperaturen blühen beispielsweise:

  • die Christ- und Lenzrose
  • der echte Jasmin
  • der Winter-Schneeball

Auch einige Beerensträucher sorgen im Winter für wunderschöne Farbakzente. Daran können Sie sich erfreuen und auch die Vögel. Denn die vernaschen die kleinen leckeren Beeren ganz gern.

Tipp 7: Pflanzen vorziehen

Wer es kaum abwarten kann, endlich wieder das eigene Gemüse aus dem Garten zu vernaschen, kann schon im Februar mit der Aussaat beginnen. Da es draußen aber noch zu kalt ist, sollten Sie Ihre Pflanzen drinnen vorziehen. Um gut zu gedeihen brauchen die Pflänzchen einen hellen und warmen Standort. Verwenden Sie nährstoffarme Erde, wie beispielsweise spezielle Anzuchterde. (Kauftipp: Boller Anzuchterde) Wenn die Keimlinge zu schnell in die Höhe wachsen, bilden sie nur zu wenig Wurzeln und verkümmern anschließend. Sobald nicht mehr mit Frost zu rechnen ist, können Sie die Pflanzen nach draußen in die Erde setzen.

Sie sehen, im Winter gibt es einiges zu tun. Wer gut vorbereitet in die neue Gartensaison geht und unsere Tipps beachtet, kann den Frühling und den Sommer viel besser und vor allem stressfreier genießen.


Bildnachweise: © onepony - Fotolia.com, © MaxWo - Fotolia.com

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