Eine der schönsten Blühpflanzen im Winter ist die Azalee. Sie gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Ihre Heimat ist Mittelchina und Japan.
Es gibt viele verschiedene Variationen, ob gefüllt oder einfach blühend, einfarbig oder zweifarbig, schlanke oder buschig wachsende Exemplare und sogar Hochstämmchen werden im Handel angeboten.
Die bekanntesten Zimmer-Azaleen stammen von der Indischen Azalee ab, aber auch Sorten der Japan-Azalee, die man nach dem Abblühen in den Garten pflanzen kann, sind sehr begehrt.
Der Standort sollte ganzjährig hell bis halbschattig, kühl, feucht und luftig sein. Ab Mitte Mai kann man die Azalee an einen schattigen Platz ins Freie stellen.
Den Wurzelballen sollte man nie austrocknen lassen, aber Staunässe sollte auch vermieden werden. Sollte die Pflanze doch einmal zu trocken geworden sein, hilft kurzeitiges Tauchen in einem Eimer mit Wasser. Im Sommer reichlich gießen.
Nach der Blüte alle 14 Tage niedrig dosierten Azaleendünger geben. Zur Knospenbildung im Herbst die Pflanze etwas trockener halten. Temperaturen um die 5- 12 °C werden zum Ausreifen der Knospen benötigt. Sobald die Knospen schwellen , wärmer stellen bei ca., 18 °C.
Nach der Blüte Abgeblühtes regelmäßig entfernen und alle 2 Jahre in Rhododendrenerde umtopfen. Wenn man die Triebe im frühen Sommer mehrmals stutzt, bekommt die Pflanzen einen buschigen Wuchs. Jungtriebe, sie sich während der Blüte bilden, sollte man entfernen.
Vermehr wird die Azalee durch Kopfstecklinge bei 20-25 °C Bodenwärme. Ist allerdings schwierig.
Bei zu warmen Stand wird die Pflanzen von Spinnmilben befallen.
Ich hatte leider noch kein Glück , eine Azalee länger als ein Jahr zu haben. Meist habe ich sie nicht über den Sommer gebracht, weil ich sie einfach im Garten vergessen habe



