Jetzt ist in den Blumengeschäften wieder die Zeit der Weihnachtssterne.
Hauptsächlich wird sie in den Farben rot und cremeweiß angeboten, aber es gibt sie auch in Gelb, Lachsrosa und Rosa. Was an dieser Pflanze so faszinierend ist, ist, dass es nicht etwa die Blüten sind, die so farbeprächtig aussehen. Nein, es sind die Hochblätter dieser Pflanze, die Blüten der Pflanze sind eher unscheinbar. In der Heimat der Pflanzen, in Mexiko, wächst der Weihnachtsstern so hoch und breit wie hier bei uns der Holunder.
Viele, die sich so eine Pflanze zulegen, werfen sie nach der Blüte wieder weg, was aber nicht sein muss. Sie entwickelt sich bald zu einem schön verzweigten grünen Strauch und man kann sie sogar wieder zum Blühen bringen (s. untenstehenden Tipp).
Blütezeit: November bis Januar
Standort: Der Weihnachtsstern möchte ganzjährig hell (keine Sonne) und warm stehen. Während der Blüte etwas kühler. Im Sommer kann er geschützt im Freien stehen.
Pflege: Nach dem Abfallen der echten Blüten (nicht der Hochblätter) zurückschneiden auf ca.10 cm, bei 18-20 ° C warm stellen und fast trocken halten. Im Mai in Einheitserde umtopfen und wieder reichlich gießen und aller 14 Tage düngen. Den Neutrieb kann man etwas stutzen, damit sich die Pflanze schön verzweigt.
Vermehrung: Durch Kopfstecklinge im Sommer. Stecklinge flach und fest in kleine Töpfe stecken.
TIPP: Zur Blütenbildung und Färbung der Hochblätter sollte der Weihnachtsstern ab Oktober 2 Monate lang nur 10-12 Std. Licht bekommen. Am besten man stülpt jeden Abend 12 Std. lang einen Karton über die Pflanze.
Vorsicht: Beim Schneiden der Pflanze tritt Milchsaft aus, der eventuell Haut und Schleimhäute reizen kann.



