Fisch aus Aquakulturen – Gute Alternative zu Wildfisch?

Fisch aus Aquakulturen – Gute Alternative zu Wildfisch?

Es ist leider so, dass auf der ganzen Welt die Fischbestände immer kleiner werden, so dass der Trend immer mehr zu so genannten Fisch aus Aquakulturen geht.

Fische werden gezüchtet
Bei dieser Aquakultur werden die Fische gezüchtet, was allerdings nicht immer ganz unumstritten ist. Wenn es sich um Fische handelt, die reine Vegetarier sind, dann ist die Aufzucht in künstlichen Teichen ohne Probleme möglich, da diese Tiere friedlich gegenüber Artgenossen sind. Wenn man allerdings Raubfische wie Forellen, Lachse, Wolfsbarsche und Doraden betrachtet, so zeigen sich teilweise ernsthafte Probleme.

Raubfische fressen auch Artgenossen
Raubfische werden mit kleinen Wildfischen gefüttert, sie vergreifen sich jedoch bei großem Appetit auch mal gerne an ihren Artgenossen, so dass man hier sicher nicht von einer artgerechten Zucht sprechen kann, da die Fische keine Fluchtmöglichkeit wie in ihrer natürlichen Umgebung haben. Darüber hinaus besteht noch ein weiteres Problem, welches sich auch unmittelbar auf die Gesundheit der Verbraucher auswirken kann.

Muscheln sollte man aus Aquakulturen kaufen
Raubfische werden im offenen Meer in sehr dicht besetzten Käfigen gezüchtet, so dass eine große Menge an Kot, Parasiten und Antibiotika in die Weltmeere gelangt, was natürlich verheerende Auswirkungen auf die Umwelt hat. Durch die Garnelenzucht in Asien wurden bereits große Gebiete stark verseucht. Europäische Miesmuscheln sollte man jedoch ausschließlich aus Aquakultur kaufen, da die natürlichen Muschelbänke schon sehr unter dem Fischen gelitten haben. Hier ist es also durchaus richtig, dass man Muscheln aus Aquakulturen bevorzugen sollte.


Bildnachweise: © berner51 - Fotolia.com

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