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Die Entstehung von Weihnachten
An Weihnachten feiert man das christliche Fest der Geburt Jesu Christi. Im christlichen Glauben bedeutet das die Menschwerdung Gottes. In Deutschland wird Weihnachten an drei Tagen gefeiert. Hauptfesttag ist der 25. Dezember. Am Abend zuvor feiert man Heiligabend oder auch die Heilige Nacht. Hinzu kommt noch der 26. Dezember auch der Stephans- oder Stephanitag.
Das Wort Weihnachten ist für das Jahr 1170 zum ersten Mal belegt und stammt aus dem Mittelhochdeutschen. Es bedeutet so viel wie „heilige Nacht“.
Über die Entstehung des Weihnachtsfestes gibt es zwei Theorien.
Die Erste besagt, dass angesichts heidnischer Traditionen zur Wintersonnenwende die Römische Kirche die Geburt Jesu Christi bewusst auf den 25. Dezember bestimmt hat. Zur Wintersonnenwende feierten die Römer ihren Sonnengott Saturn.
Die zweite Theorie besagt, dass Weihnachten den Bemühungen christlicher Theologen des 3. Jahrhunderts zu verdanken ist. Sie versuchten den in den Evangielien nicht benannten Geburtstermin von Christus zu berechnen und kamen auf den 25. Dezember.
Belegt ist, dass man bereits 336 in der römischen Stadtliturgie das Geburtsfest Christi feierte.
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