Die ersten Haushaltsgeräte für den eigenen Haushalt

Die ersten Haushaltsgeräte für den eigenen Haushalt

Irgendwann muss jeder auf den eigenen zwei Beinen stehen. So ist auch der Auszug aus den vier Wänden der Eltern irgendwann die logische Folge. Doch welche Haushaltsgeräte sollte man zuerst anschaffen?

Wenn man eine eigene „Bude“ hat realisiert man oft schnell die Vorzüge, die man vorher noch hatte. So war der Kühlschrank (i. d. R.) gefüllt, die Wäsche wurde gewaschen und um das Mittagessen musste man sich auch keine Sorgen machen. Was jedoch noch wichtiger war: Kühlschrank und Co waren vorhanden. Wenn man sich den Traum einer eigenen Wohnung erfüllt, muss man die ganzen Haushaltsgeräte erst noch besorgen. Doch braucht man wirklich all diese Geräte, die bei den Eltern vorhanden waren? Welche Geräte sind unerlässlich, auf welche kann man getrost verzichten? Hier ein kurzer Überblick:

Unbedingt notwendig sind:

Kühlschrank
Der Kühlschrank zählt wohl zu den wichtigsten Gerätschaften. Lebensmittel halten sich nicht ewig, vor allem Fleisch- und Wurstprodukte müssen gekühlt werden. Werden diese Lebensmittel nicht richtig gekühlt und verderben, muss man sie entsorgen. Wer also keine bösen Überraschungen erleben will, sollte beim Kühlschrank nicht knausrig sein. Am besten sind Geräte mit einem Gefrierfach. So kann man auch mal eine Pizza aufbewahren.

Herd / Backofen
Neben dem Kühlschrank  zählen der Herd sowie der Backofen zu den wichtigsten Küchengeräten. Wer kochen will, kann unmöglich auf einen Herd verzichten. Und um die Pizza aus dem Gefrierfach genießen zu können, ist ein Backofen (am besten mit Umluft) ebenfalls von Nöten. Dazu braucht man natürlich noch Töpfe und Pfannen. Wer auch mal einen Auflauf oder gar einen Kuchen backen will, kommt am Backofen nicht vorbei!

Waschmaschine
Wer nicht immer zum Wäsche waschen nach Hause fahren will und wem der nächste Waschsalon zu weit weg ist, der sollte sich unbedingt eine Waschmaschine zulegen. Ob mit Toplader oder mit Frontlader bleibt meistens Geschmackssache. Aufpassen sollte man aber unbedingt auf den vorhandenen Platz. Waschmaschinen mit Topladerfunktion verbrauchen weniger Platz und sind deshalb für Singlehaushalte oder kleine Wohnungen besser geeignet als die normalen Waschmaschinen mit Frontlader.

Mikrowelle
Die Mikrowelle sollte ebenfalls nicht fehlen. Wenn es mal wieder schnell gehen muss und man den Herd nicht extra anschalten will, hilft die Mikrowelle aus. Teller in die Mikrowelle, anschalten und nach kurzer Zeit ist das Essen auch schon erhitzt. Wer sich eine Mikrowelle mit Backfunktion zulegt, kann hier auch mal die Pizza machen. Für Kuchen allerdings nicht geeignet.

Wasserkocher
Was ebenfalls nicht fehlen sollte, ist ein Wasserkocher. Mithilfe des Wasserkochers spart man sich beim Kochen Zeit, ebenfalls nutzbar für Tee oder Kaffee. Ein Wasserkocher kostet nicht die Welt und sollte in keiner Küche fehlen.

Toaster
Ein Frühstück ohne Toast? Nur schwer vorstellbar. Toaster sind bereits für unter 10 Euro zu haben.

Kaffeemaschine
Klar, wer keinen Kaffee trinkt kann darauf völlig verzichten, für alle anderen ist die Kaffeemaschine aber meist mit das wichtigste Haushaltsgerät. Spartipp: Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher sind in Billigmärkten wie Thomas Philipps, Komma10 oder NKD und Kik oft für unter 30 Euro zu haben. Nicht einzeln, sondern zusammen!

Küchenwaage
Ähnlich verhält es sich bei der elektronischen Küchenwaage. Um die ersten Koch-/ Backversuche nicht in einem Desaster enden zu lassen, muss man die Zutaten oft genau abwiegen. Das Feingefühl ist bei Singlehaushalten oft nicht wirklich vorhanden.

Nicht unbedingt erforderlich sind:

Küchenmaschine
Da viele ohne hin nicht ans backen denken, ist eine Küchenmaschine wohl auch nicht für jeden notwendig. Durch die Vielseitigkeit allerdings trotz allem empfehlenswert!

Bügeleisen
Ein Bügeleisen ist ebenfalls nicht dringend notwendig. Gehört Bügeln doch sowieso schon zu den unbeliebtesten Hausarbeiten. Eine Ausnahme sind Personen, die beruflich Hemden tragen müssen. Dann sollte man besser nicht zerknittert zur Arbeit kommen.

Wäschetrockner
Was für die Waschmaschine gilt, gilt auch für den Wäschetrockner. Bevor man sich einen Trockner leistet, sollte man auf die guten alten Wäscheständer zurückgreifen und die Wäsche einfach per Luft trocknen lassen. Am besten natürlich an der frischen Luft vor dem Haus oder auf dem Balkon. Sonst hat man in der Wohnung schnell mit Feuchtigkeit zu kämpfen.

Pürierstab / Friteuse
In der eigenen Wohnung will man es sich auch so einfach wie möglich machen, vor allem beim kochen. Ein Pürierstab ist kein must-have, inzwischen aber für viele unverzichtbar. Wenn mal wieder Geld für Geräte vorhanden ist, kann man sich einen solchen schon mal kaufen. Um aber nicht dem Größenwahn zu verfallen, sollte gleich klar sein dass man auf einen Thermomix verzichten sollte! Das Geld kann man besser investieren 😉 Gleiches gilt für die Friteuse. Die Pommes kann man notfalls auch im Ofen machen.

Wie man anhand dieser stattlichen Liste sehen kann, häufen sich bei der Neueinrichtung einer Wohnung einige Investitionen an, aber nicht alle sind zwingend notwendig und sinnvoll. Da man auch noch an Esstisch, Bett und Co denken muss, werden die meisten Geräte besser erst nach und nach angeschafft.


Bildnachweise: © Sergey Ryzhov - Fotolia.com

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