Checkliste für den Umzug – So klappt alles reibungslos

Checkliste für den Umzug – So klappt alles reibungslos

Ein Umzug steht an? Schön. Sie sollten damit aber keinesfalls planlos anfangen. Eine Checkliste hilft die Organisation zu managen und so Zeit und Geld zu sparen.

Die Koffer packen, in den Urlaub fahren und vorher der Umzugsfirma zwei Schlüssel in die Hand drücken. Hört sich gut an, ist es aber nicht. Den Urlaub an die letzte Stelle der Prioritätenliste rücken, ist schon realistischer. Warum? Weil die Firma den Auftrag sicher weisungsgemäß ausführen würde, aber dann wäre alles, was am alten Wohnort ist, auch am neuen. Und ehrlich gesagt: Das will keiner.

Alles richtig organisieren ist das A und O

Sicherlich ist ein Umzug nicht wirklich einfach zu bewerkstelligen, aber mit der richtigen Organisation kann das alles reibungslos klappen. Wie genau das gehen soll? Ganz einfach: Erstellen Sie sich eine Checkliste für den Umzug und arbeiten Sie diese Schritt für Schritt ab. Dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Wir haben hier einmal eine solche Checkliste für Sie erstellt, damit Sie beim Umzug auch wirklich nichts Wichtiges vergessen.

Checkliste für den Umzug

Punkt 1 – Entrümpeln:

Der erste Schritt, der eigentlich nicht einmal in die Checkliste für den Umzug eingetragen werden muss, ist das Entrümpeln. All das, was Sie vielleicht doch irgendwann mal wieder gebrauchen könnten und darum nicht entsorgt haben, dümpelt nun schon die längste Zeit im Keller oder ganz unten oder ganz oben im Abstellraum herum. Das würde es auch weiterhin in der neuen Umgebung. Darum heißt das Motto: Aussortieren und Entsorgen. Spätestens nach dem ersten Umzug müssen wir Ihnen diesen Rat sicherlich nicht mehr ans Herz legen.

Ist das erledigt, kann die eigentliche Umzugsarbeit beginnen. Wer jetzt etwas Augenmerk auf Strategie und Organisation verwendet, kann sich Zeit und Geld, vielleicht sogar den Muskelkater sparen.

Punkt 2 – Wichtige Fragen abklären:

Die Checkliste für den Umzug hört sich kleinkariert an, ist aber in Wahrheit Gold wert. Und so sollten Sie sich nun Folgendes erst einmal fest notieren und abklären:

  • Wann findet der Umzug statt? (Durch das Mietvertragsende gibt es vielleicht eine Vorgabe, womöglich können Sie schon etwas früher in das neue Domizil als es der offizielle Vertrag fixiert.)
  • Welche Möbelstücke können in Eigenregie transportiert werden, wo braucht es professionelle Unterstützung?
  • Gibt es Helfer im Bekanntenkreis und Freundeskreis, vielleicht auch einen Kleintransporter, so dass keine Möbelfirma beauftragt werden muss?
  • Ist im Haus ein Aufzug vorhanden oder braucht es echte Muskelkraft, um das Mobiliar über Stockwerke zu transportieren?
  • Wie nah kann ein Transportfahrzeug an den Hauseingang fahren?

Punkt 3 – Umzug durchführen:

Sind all die vorherigen Fragen geklärt bzw. haben Sie den Termin für den Umzug festgelegt, Umzugshelfer engagiert, usw. dann kann es nun mit dem Umzug losgehen.

» Kartons packen:

Die Checkliste für den Umzug widmet sich nun all dem, was zu transportieren ist. Ort und Zeit für die schweren Möbelteile sind festgelegt, aber sie müssen ausgeräumt werden. Wer das einmal gemacht hat, staunt nicht mehr, wie viel Inhalt da zum Vorschein kommt. Als praktische und noch dazu kostenlose Behälter haben sich hier Bananenkisten erwiesen, wie sie in jedem größeren Supermarkt zu erhalten sind. Die haben ein großes Fassungsvermögen und vor allem auch die notwendige Stabilität.

Ein Rufzeichen sollte die Checkliste für den Umzug beim Punkt BESCHRIFTEN! tragen. Alle transportierten Kisten und Schachteln werden in Ihrem neuen Domizil zunächst gestapelt und verteilt sein, bis die Möbel eingeräumt werden können. Die Checkliste für den Umzug kann zwar vieles regeln, aber keine Auskunft geben, was in welcher Kiste verstaut ist. Darum unbedingt einen Zettel aufkleben, oder direkt auf den Karton schreiben.

» Möbel transportieren:

Wenn eben möglich, sollten Sie die Möbel im Ganzen transportieren. Die Beauftragung professioneller Möbelpacker für die großen Teile mag im ersten Moment kostenintensiver sein, zahlt sich aber letztlich aus. Möbel werden nicht besser durch Demontage und neuerliche Montage und vor allem stehen sie sofort wieder nutzbar in Ihrer neuen Wohnung und können eingeräumt werden.

Punkt 4 – Anmelden/Ummelden und Abmelden:

Sind Sie endlich mit all Ihren Sachen in der neuen Wohnung angekommen, dann müssen Sie sich jetzt nur noch um das Anmelden, Ummelden bzw. Abmelden beim Einwohnermeldeamt, beim Energiedienstleister, Internetanbieter, Telefondienstleister usw. kümmern.

Punkt 5 – Zum Abschluss:

Alles passt, wackelt und hat Luft? Alles steht wieder am neuen Platz? Das Wohnen kann beginnen? Dann hat die Checkliste für den Umzug nur noch einen Punkt: Prosecco öffnen und den Umzug feiern!

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