Benutzte Taschentücher – Besteht Ansteckungsgefahr?

Benutzte Taschentücher – Besteht Ansteckungsgefahr?

Wenn man erkältet ist, dann sollte man aus hygienischen Gründen möglichst Papiertaschentücher benutzen. Benutzte Taschentücher sollte man zudem wegschmeißen.

Taschentücher möglichst nicht mehrmals benutzen
Man kann sich jedoch nicht selbst wieder infizieren, wenn man ein Taschentuch öfter benutzt, da sich die entsprechenden Erreger ja ohnehin bereits im Körper befinden. Deshalb macht es nichts, wenn man häufiger in ein Taschentuch hineinschnäuzt, da die Anzahl der Erreger ohnehin zu gering ist im Vergleich mit der, die bereits im Körper bekämpft wird.

Andere können sich darüber anstecken
Allerdings stellen benutzte Taschentücher eine große Gefahr für andere Menschen dar. Die Krankheitserreger können in einem Taschentuch bis zu 12 Stunden überleben, denn in dem feuchten Milieu finden sie ideale Überlebensbedingungen vor. Wenn nun ein gesunder Mensch ein benutztes Taschentuch anfasst, so hat er ein sehr hohes Risiko, selbst krank zu werden. Deshalb sollten kranke Menschen ihre Taschentücher auch möglichst selbst entsorgen.

Hände waschen
Es ist jedoch viel wahrscheinlicher, sich über Gegenstände aus Metall oder Kunststoff anzustecken, wie zum Beispiel eine Türklinke. Auf diesen Materialien haften die Erreger sogar bis zu 12 Stunden und können unzählige Menschen infizieren. Deshalb sollten sich auch die Kranken häufiger die Hände waschen, damit nicht alles in der Wohnung mit Keimen übersät wird.


Bildnachweise: © david_franklin - Fotolia.com

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